Achtung, HSV! Angstgegner Kiel kommt – und hat einen Plan

Vorsicht, Hamburger SV! Holstein Kiel ist gegen den HSV noch ungeschlagen – und hat einen Matchplan im Gepäck.
Vorsicht, Hamburger SV! Holstein Kiel ist gegen den HSV noch ungeschlagen – und hat einen Matchplan im Gepäck.
Foto: imago images/Oliver Ruhnke

Hamburg. Attraktiv und erfolgreich: Der Hamburger SV versprüht derzeit Spaß am Fußball und ist gleichzeitig in der Liga noch ungeschlagen

Das soll sich aus HSV-Sicht natürlich auch am Montag (20.30 Uhr) nicht ändern – doch mit Holstein Kiel kommt nicht nur einer der ärgsten Verfolger, sondern auch ein Angstgegner in den Volkspark.

Hamburger SV empfängt „Angstgegner“ Holstein Kiel

Fünfmal trafen Hamburger SV und Holstein Kiel aufeinander - noch nie hat der HSV dieses Duell gewonnen. Zwei Siege und zwei Remis lautet die Bilanz der Schleswig-Holsteiner. „Das ist ein Spiel, auf das wir uns alle freuen“, sagte Störche-Trainer Ole Werner am Freitag.

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Sein Plan: Holstein Kiel will Tabellenführer Hamburger SV mit „einer guten Aggressivität“ den Schneid im Nordderby abkaufen.

Von der gelungenen Startphase des HSV mit fünf Siegen und einem Unentschieden wollen sich die Kieler nicht beeindrucken lassen. Dabei richtet der Tabellendritte sein Augenmerk nicht nur auf den achtfachen Torschützen Simon Terodde, wie Werner bekannte, sondern auf die gesamte Offensive des Rivalen.

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Kiel-Coach Werner sieht „gewisse Brisanz“

Die Hamburger haben mit bislang 15 Toren die meisten in der Liga geschossen. Aufgrund der Tabellensituation sprach Werner dem Duell „eine gewisse Brisanz“ zu.

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Die Kieler wollen trotz taktischer Überraschungen beim Gegner den Fokus auf sich richten. „Es ist wichtig, dass man nicht alle Abläufe bis zur Unkenntlichkeit auf den Gegner anpasst, sondern dass du auch bei dir selbst bist und weißt, wo deine Stärken liegen“, sagte Werner. „Für mich geht es darum, dass wir gut auf dem Platz stehen. Was in Hamburg passiert, interessiert mich zweimal im Jahr.“

Der Coach hat lediglich den gesperrten Phil Neumann sowie die verletzten Noah Awuku und Marco Komenda nicht zur Verfügung.

Ob Ioannis Gelios oder Thomas Dähne im Tor steht, hat er noch nicht festgelegt. Zwar sind Zuschauer im Holstein-Stadion nicht zugelassen, Werner erwartet aber dennoch eine Partie mit Derby-Charakter. (dso/dpa)