Hamburger SV: Nach dem Trainingslager in Österreich – vor allem auf einem Spieler ruht Hoffnung

Das Trainingslager des Hamburger SV ist vorbei.
Das Trainingslager des Hamburger SV ist vorbei.
Foto: imago images/Passion2Press

Das Trainingslager des Hamburger SV ist Geschichte. Daniel Thioune hatte sechs Tage Zeit, seine neuen Spieler noch besser kennen zu lernen und ihnen seine Taktik näher zu bringen.

Nach der Rückkehr in die Hansestadt zieht der Hamburger SV eine erste Bilanz. Viele Hoffnungen ruhen auf einem Neuzugang.

Hamburger SV: Hoffnung durch neuen Verteidiger

Der Fußball-Zweitligist hat das einwöchige Trainingslager im österreichischen Bad Häring beendet und ist am Sonntag mit Bus und Flugzeug zurück nach Hamburg gereist. Die Mannschaft hatte am Samstagnachmittag von Trainer Daniel Thioune einen halben freien Tag bekommen.

Unternehmungen waren allerdings kaum möglich. Der starke Regen sorgte dafür, dass die Spieler zumeist im Teamhotel blieben.

Trainer des Hamburger SV optimistisch

Die Mannschaft erzielte in Testspielen gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart (2:3) und den niederländischen Ehrendivisionär Feyenoord Rotterdam (1:0) eine Niederlage und ein Sieg. Vor allem der Erfolg gegen Feyenoord stimmte Thioune in der weiteren Vorbereitung 14 Tage vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden optimistisch.

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagte der Trainer. Nach drei Niederlagen in Serie in den vorangegangenen Testspielen ist ihm der Erfolg wichtig. Denn „Siege tun für den Kopf gut“, sagte er.

Neuzugang beim Hamburger SV

Am Montag hat das Team frei, bevor es das Training in Hamburg fortsetzt. „Für die Spieler ist es wichtig, auch einmal etwas rauszunehmen. Die Belastung in den vergangenen sechs Tagen war schon sehr, sehr hoch“, sagte der 46 Jahre alte Coach.

Eine der wichtigsten Aktionen im Trainingslager war die Verpflichtung von Toni Leistner.

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Der 30 Jahre alte Innenverteidiger war in der Rückrunde der Vorsaison von den Queens Park Rangers an den 1. FC Köln ausgeliehen. Mit seiner Erfahrung will der HSV für größere Übersicht und Ordnung in der Abwehr sorgen. Er scheue sich nicht, „vorneweg zu gehen“, sagte Leistner.

Saisonauftakt gegen Dresden

Bis zum ersten Pflichtspiel hat der Hamburger SV jetzt noch zwei Wochen. Am 14. September trifft der HSV im DFB-Pokal auf Dynamo Dresden. Nur vier Tage später geht es bereits zum Saisonauftakt der zweiten Liga gegen Fortuna Düsseldorf. (mh/dpa)