Hamburger SV: Verzweifelte Suche nach einem Abnehmer – wird der HSV IHN gar nicht mehr los?

Verbringt Bobby Wood beim Hamburger SV ein weiteres Jahr auf der Tribüne?
Verbringt Bobby Wood beim Hamburger SV ein weiteres Jahr auf der Tribüne?
Foto: imago images / Oliver Ruhnke

Hamburg. Um im Kader Platz für neue hungrige Spieler zu schaffen, stehen andere Kicker beim Hamburger SV auf der Abschussliste. Vor allem der Sturm der Hansestädter soll bis zum Saisonbeginn im September deutlich umstrukturiert werden.

Top-Torjäger Pohjanpalo verließ den Hamburger SV, nachdem seine Leihe endete. Mit den übrigen Kandidaten ist man beim HSV nicht wirklich zufrieden. Doch ein Abgang könnte extrem schwierig werden.

Hamburger SV: 152-Einsatzminuten ohne Tor – versauert er auf der Tribüne?

Für den Hamburger SV ist die Rechnung ganz einfach. Um im dritten Jahr endlich den Aufstieg zu schaffen, braucht es vorne einen konstant guten Torjäger. Pohjanpalo wäre so einer gewesen, doch er kehrte nach Leverkusen zurück. Mit Manuel Wintzheimer, Lukas Hinterseer und Bobby Wood stehen aktuell noch drei Stürmer im Kader.

Das Problem: Bei allen gibt es Zweifel, ob sie die Richtigen für den HSV sind. Allen voran Wood ist dem Verein ein Dorn im Auge. Der US-Boy soll unglaubliche 3,5 Millionen Euro verdienen. Für dieses Geld bringt er allerdings erstaunlich wenig Leistung. In der vergangenen Saison stand er gerade einmal 152 Minuten auf dem Platz – ein Tor gelang ihm dabei nicht.

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Ein vorzeitiger Verkauf hätte für den HSV augenscheinlich nur Vorteile. Durch einen Abgang würde der Klub einiges an Geld sparen, außerdem Platz für einen neuen Stürmer machen. Doch das gestaltet sich als äußerst schwierig.

Denn es findet sich einfach kein Käufer für den 27-Jährigen. Nach Informationen der „Bild“ soll sich auch der Berater-Wechsel Woods bisher keineswegs ausgezahlt haben. Dem HSV droht damit ein regelrechter Edelreservist für die kommende Spielzeit. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag von Wood dann aus.

Große Stürmersuche

Während Wood wahrscheinlich bleibt, suchen die Verantwortlichen trotzdem schon jetzt nach einem neuen Stürmer. Dabei hagelte es bisher vor allem Absagen. Hendrik Weydandt bleibt in Hannover, Christian Gytkjaer ging lieber in die zweite italienische Liga und auch Peter Michorl bleibt lieber in Österreich.

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In Kürze geht die Vorbereitung des Hamburger SV los. Bis dahin hätte Neu-Coach Daniel Thioune bestimmt gerne Klarheit im Sturm. (mh)