HSV im Tal der Tränen! Diese Truppe hat es nicht anders verdient – ein Kommentar

Die Spieler des Hamburger SV waren am Sonntagnachmittag am Boden zerstört.
Die Spieler des Hamburger SV waren am Sonntagnachmittag am Boden zerstört.
Foto: imago images / Poolfoto - Collage: MOIN.DE

Hamburg. Wenn du glaubst, du hättest im Fußball schon alles gesehen, belehrt der HSV dich immer wieder eines Besseren.

Am Sonntagnachmittag verpasste der Hamburger SV nicht nur einfach die große Chance auf die Relegation. Das 1:5 gegen den SV Sandhausen war eine der größten Blamagen in der Geschichte des HSV.

HSV ohne Biss und Konzept

In diesem Spiel ging es für den Hamburger SV um alles. In diesem Spiel kulminierte die ganze Saison, die Arbeit eines gesamten Jahres. Und der HSV trat auf, als wolle er niemals wieder in der 1. Bundesliga spielen.

Im Angriff ideenlos, in der Abwehr orientierungslos, insgesamt zahnlos – was der HSV am Sonntagnachmittag anbot, hatte mit professionellem Fußball wenig zu tun. Mal wieder machte der Hamburger SV sich zur großen Lachnummer in Fußball-Deutschland.

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Dabei war alles angerichtet für das zweite norddeutsche Fußballwunder an diesem Wochenende. Nachdem Werder Bremen 24 Stunden vorher in der 1. Liga dank freundlicher Unterstützung von Union Berlin noch sensationell auf den 16. Platz kletterte, hatte auch der HSV die nötige Schützenhilfe erhalten. Bielefeld ließ Heidenheim beim 3:0 keine Chance.++

Unterirdische Leistung gegen Sandhausen

Doch von dieser goldenen Möglichkeit machte der Hamburger SV keinen Gebrauch. Von An- bis Abpfiff präsentierte der HSV sich erschreckend schwach. Kein Biss, keine Leidenschaft, keine Torgefahr. Der einzige Hamburger Treffer fiel dank eines umstrittenen Elfmeter-Geschenks.

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Die schlimme Erkenntnis: Der 5:1-Sieg für Sandhausen ging auch in seiner Höhe vollkommen in Ordnung.

HSV hat den Aufstieg nicht verdient

Der HSV hatte es in seinem Saison-Endspurt selbst in der Hand. Sogar der direkte Aufstieg wäre für die Hecking-Truppe locker drin gewesen. Doch wer in den drei abschließenden Saisonspielen gegen die Fußballzwerge aus Osnabrück, Heidenheim und Sandhausen gerade mal einen mickrigen Punkt holt, der hat in der 1. Bundesliga nichts verloren.

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So traurig es für die treuen, leidgeprüften Fans sein mag: Dieser HSV hat den Aufstieg einfach nicht verdient.