HSV: Die wichtigsten Sponsoren wollen aussteigen! Droht das totale Finanz-Chaos?

Dem HSV droht das komplette Chaos.
Dem HSV droht das komplette Chaos.
Foto: imago images / Ralph Peters

Hamburg. Mit dem erneut verpassten Aufstieg in die Bundesliga ist der HSV eigentlich schon bedient genug. Doch jetzt könnte es im Nachgang für den ganzen Klub noch schlimmer kommen.

Sponsoren steigen aus, Einnahmen gehen verloren – dem HSV droht das totale Finanz-Chaos. Wie soll die Bundesliga so je wieder zum Thema werden?

HSV: Kühne kurz davor auszusteigen

Die 1:5-Klatsche gegen den SV Sandhausen könnte dem Hamburger SV am Ende teurer zu stehen kommen, als man erwartet hatte. Klar ist: Durch den verpassten Aufstieg entgehen dem HSV mindestens 20 Millionen Euro an fixen Einnahmen durch zum Beispiel die Fernsehgelder.

Für den Verein mit dem nach Stuttgart zweitteuersten Kader der vergangenen Saison ein schwerer Schlag. Und es kommt noch dicker. Offensichtlich stehen mit Investor Klaus-Michael Kühne und Hauptsponsor Emirates die beiden größten Geldgeber vor dem Absprung.

Der Vertrag mit der Airline Emirates, die bereits seit 2006 der Hauptsponsor der Norddeutschen ist, läuft eigentlich noch bis 2022. Jedoch wurde bei der letzten Vertragsverlängerung festgelegt, dass die Airline einen Rückzieher machen kann, sollte bis 2020 der Wiederaufstieg nicht gelungen sein.

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Das ist jetzt eingetreten. Wie die „Bild“ berichtet, wird Emirates von der Klausel nun Gebrauch machen. Dadurch gehen weitere 1,5 Millionen Euro im Jahr verloren.

Und dann ist da noch Kühne. Der mächtige Investor der 20,57 Prozent der Anteile an der Fußball AG des HSV hält. Kühne hatte unter anderem 2015 die Namensrechte am Stadion des HSV erworben und ihm dem Namen Volksparkstadion zurückgegeben. Das brachte pro Jahr vier Millionen Euro. Das soll jetzt Geschichte sein.

+++ Hamburger SV: Kader-Umbruch nach verpatztem Aufstieg – wer darf bleiben, wer kann gehen? +++

Darüber hinaus berichtet die „Bild“, dass Kühne mit dem Gedanken spiele, seine Anteile an den Hamburgern komplett zu verkaufen. Demnach soll er bereits seinen Aufsichtsrats-Vertreter Markus Frömming damit beauftragt haben.

Rückt die Bundesliga für den HSV in weite Ferne?

Das Problem ist offensichtlich: Wie sollen die Hamburger ohne Geld ihren teuren Kader verstärken? Dass die aktuelle Mannschaft nicht ausreicht um aufzusteigen hat sie eindrucksvoll bewiesen, für Verstärkungen fehlt die Kohle.

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Der Rückzug der größten Sponsoren könnte für den HSV richtig bitter werden – und den Verein auf sehr lange Zeit zu Zweitliga-Fußball verdammen. (mh)