Formel 1: Charles Leclerc trifft Schock-Aussage über Ferrari-Zukunft

Formel 1-Pilot Charles Leclerc blickt in eine schwierige Zukunft.
Formel 1-Pilot Charles Leclerc blickt in eine schwierige Zukunft.
Foto: HOCH ZWEI/Pool/COLOMBO IMAGES

Es sind ernüchternde Zeiten für die Fans von Ferrari. Charles Leclerc sollte der nächste große Formel 1-Champion werden, doch mit der Roten Gurke ist selbst für den talentiertesten Rennfahrer kein Blumentopf zu gewinnen.

Der Wagen von Ferrari ist in der Formel 1 nicht konkurrenzfähig. In der vergangenen Zeit wurde bei der Autoentwicklung der Scuderia zu schlampig gearbeitet. Deshalb weiß Pilot Charles Leclerc, dass es ein langer Weg wird und ihm eine harte Zukunft in der Formel 1 bevorsteht.

Formel 1: Leclerc glaubt nicht an den „schnellen Wiederaufstieg“

Als Nummer Eins bei Ferrari hat Charles Leclerc seinen erfahreneren Teamkollegen Sebastian Vettel spätestens in diesem Jahr abgelöst. Die Italiener planen langfristig mit ihrem Eigengewächs. Der 23-Jährige hat seinen Vertrag schon vor der Saison bis 2024 verlängert.

Trotz lahmer Ferrari-Gurke fuhr der Monegasse schon zwei Mal aufs Podium und landete einmal auf Rang vier. Damit ist er deutlich besser als Sebastian Vettel. Allerdings spielte dabei auch ein wenig das Glück mit, denn wirklich konkurrenzfähig ist der SF1000 nicht.

Dass Ferrari schon bald wieder um Siege mitfahren wird, glaubt Charles Leclerc nicht. „Es wird keinen schnellen Wiederaufstieg für Ferrari geben“, schockte der Formel-1-Pilot mit seiner Aussage zur Ferrari-Zukunft.

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Das aktuelle Fahrer-Ranking der Formel 1

  1. Hamilton 230 Punkte
  2. Bottas 161
  3. Verstappen 147
  4. Ricciardo 78
  5. Pérez 68
  6. Norris 65
  7. Albon 64
  8. Leclerc 63
  9. Stroll 57
  10. Gasly 53
  11. Sainz 51
  12. Ocon 36
  13. Vettel 17
  14. Kvyat 14
  15. Hülkenberg 10
  16. Giovinazzi 3
  17. Räikkönen 2
  18. Grosjean 2
  19. Magnussen 1
  20. Latifi 0
  21. Russell 0

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Keine Ferrari-Siege bis 2022?

In einem Interview der Zeitung "Die Welt" in Kooperation mit der italienischen "La Repubblica" erklärte er, dass seine Aufgabe darin liege, dabei zu helfen, „dass diese schwierige Phase so kurz wie möglich bleibt“.

Auch Ferrari-Boss John Elkann hatte bereits davon gesprochen, dass es einen Ferrari-Sieg in der Formel 1 vermutlich erst wieder 2022 geben wird. Der Rückstand auf die Konkurrenz sei einfach zu groß und in einem Jahr nicht aufzuholen.

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„Was die Leistung betrifft, so wird es 2021 schwierig sein, mit diesem Auto Wunder zu vollbringen“, meint auch Charles Leclerc.

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Aktuell macht die Formel 1 eine kleine Pause, weiter geht’s am 25. Oktober mit dem Rennen in Portugal. Die Strecke in Portimao feierte ihre Formel 1-Premiere. Offene Karten für alle Fahrer also, zumindest was die Streckenkenntnisse angeht.

Mercedes demütigt Konkurrenz

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Wie viele Deutsche fahren in Zukunft in der Formel 1?

Mit Sebastian Vettel steht ein deutscher Fahrer im kommenden Jahr fest. Unklar ist bisher, ob weitere dazu kommen. Beste Chancen werden Mick Schumacher ausgerechnet, der im Alfa Romeo landen könnte. Auch Nico Hülkenberg hat nach seinen Ersatzfahrten Ansprüche angemeldet. Landet er vielleicht sogar bei einem Top-Team?

Immerhin: Die erste Saison ohne deutschen Piloten in der Formel 1 seit Jahrzehnten wurde abgewendet, nachdem Vettel sein Engagement bei Aston Martin verkündete. Zuvor hatten sich noch hartnäckige

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Premiere in Portimao

In der Formel 1 geht es nächstes Wochenende weiter. Die Formel 1 ist dann erstmals auf der Rennstrecke in Portimao in Portugal zu Gast. Im Autodromo Internacional do Algarve fahren die Piloten um die nächsten Punkte. Alles zum Grand Prix erfährst du hier bei DERWESTEN.

Schumacher zu Haas?

Fährt Mick Schumacher in der Formel 1? Das ist eigentlich fast unumgänglich. Schumi Jr. liefert in der Formel 2 unschlagbare Argumente. Ein mögliches Team wäre der Rennstall Haas. Jetzt hat sich Teamchef Günther Steiner zu einem möglichen Wechsel geäußert!