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Formel 1: Team-Probleme vorprogrammiert? Vernichtende Ferrari-Prognose für Hamilton

Gelingt Ferrari mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc der Sprung zurück an die Spitze? Ein Formel-1-Experte hat seine Zweifel, ob das funktioniert.

© IMAGO/Motorsport Images

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Schon vor der Saison 2024 richten sich viele Blicke auf die Saison 2025. Denn dann fährt Lewis Hamilton an der Seite von Charles Leclerc für Ferrari. Der Wechsel des siebenfaches Formel-1-Weltmeisters wurde vor knapp zwei Wochen offiziell bestätigt. Kehrt Ferrari mit Hamilton also zu altem Glanz zurück?

Formel-1-Experte Marc Surer ist sich dessen nicht allzu sicher. Für Hamilton sei das ein Schritt ins Unbekannte, der auch nach hinten los gehen könnte. Der ehemalige Rennfahrer zog einen Vergleich zu der Situation von Michael Schumacher bei Mercedes.

Formel 1: Leclerc „wird schneller sein“

Mit dem Fahrer-Duo Hamilton und Leclerc hat Ferarri alle Trümpfe für eine starke Saison 2025 in der Hand. Doch wie harmonieren die beiden Top-Stars zusammen? Red Bull-Boss Dr. Helmut Marko glaubt, dass Hamilton für Leclerc ein Problem werden könnte. Leclerc habe zwar „Vorteile auf einer Runde“. Doch Rekordweltmeister Hamilton sei im Rennen und damit auch in der WM stärker und werde sich außerdem „politisch als Ferraris globaler Superstar durchsetzen“, so Marko gegenüber „sport.de“.

Surer sieht das anders. Er glaubt, dass die Situation für Hamilton schwierig werden könnte. „Leclerc ist ein großes Problem für Hamilton, weil er schneller sein wird. Alles andere würde mich wundern“, so der Österreicher in einem YouTube-Video.

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 „Ein bisschen erinnert mich das an die Situation mit Michael Schumacher bei seinem Comeback mit Mercedes. Da hat ihn ein gewisser Nico Rosberg in die Schranken gewiesen. Und genauso könnte es Lewis Hamilton gehen“, erinnert Surer an die Zeit von Schumacher bei den Silberpfeilen.

Wechsel „ein großes Risiko“ für Hamilton

Surer betont, dass Leclerc bei der Scuderia zunächst einen Vorteil haben wird. Schließlich gilt der Monegasse als „Auserwählter“ bei dem Formel-1-Team. Dieser werde „sicherlich nicht benachteiligt werden“ vom Team, stellt er klar und betont, dass der Wechsel „ein großes Risiko“ für Hamilton sei.


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„Auf der anderen Seite“, so Surer, habe Hamilton bei George Russell „gelernt“, dass er auch einen jungen Fahrer im gleichen Team „schlagen kann“. „Mit dieser Situation hat er gelernt umzugehen“, so der Schweizer. Denn nachdem Russell Hamilton in seiner ersten Mercedes-Saison 2022 in der WM noch hinter sich lassen konnte, hatte der Rekordweltmeister die Nase im vergangenen Jahr wieder vorne.