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Formel 1: Fahrer gehen auf die Barrikaden – nur Perez widerspricht

In der Formel 1 sind die Fahrer mit einer Sache noch immer nicht einverstanden, nur Sergio Perez überrascht mit seiner Aussage.

Formel 1
© IMAGO/Agencia-MexSport

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2024

Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

Es ist ein Thema, dass in der Formel 1 schon seit mehreren Jahren heftig diskutiert wird. Drei Tage lang dürfen die Teams vor dem Saisonstart in Bahrain testen, danach wird es schon ernst. Die Zeit ist knapp – und das gefällt einigen Fahrern überhaupt nicht.

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat seine Kritik an der kurzen Testzeit erneut lautstark geäußert. Nur ein Fahrer widerspricht Alonso: Red-Bull-Pilot Sergio Perez sieht keine Zeit für mehr Tests.

Formel 1: Alonso kritisiert kurze Vorbereitung

Es gebe „keinen anderen Sport auf der Welt, bei dem so viel Geld im Spiel ist, bei dem so viel Marketing betrieben wird, bei dem so viel Gutes über die Formel 1 gesagt wird und bei dem man immer näher an den Fans ist“, wiederholte Fernando Alonso jetzt seine Kritik und stellte klar: „Ich kann es nicht verstehen.“

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Der Spanier kennt es nämlich ganz anders: Noch 2019 hatten die Teams ganze acht Tage Zeit, um ihre Autos zu testen. 2020 reduzierte man schon auf sechs Testtage. Inzwischen sind es gerade einmal drei Testtage. Heißt konkret: Jeder Fahrer bekommt insgesamt zwölf Stunden im Auto. Nur 2022 erhöhte man aufgrund der neuen Boliden auf sechs Tage, jetzt sind es wieder nur drei.

Für Sergio Perez reichen die drei Testtage offenbar aus. Er erklärte bei der Präsentation des neuen Red-Bull-Boliden. „Ich denke, der Kalender ist bereits brutal, daher bleibt keine Zeit für weitere Tests“, und betonte: „Wir haben 24 Rennen!“


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Russell zieht Vergleich: „Das würde nie passieren“

Schon 2023 kritisierte Alonso die kurze Testphase. Damals bekam er von George Russell, Direktor der Formel-1-Fahrervereinigung GPDA und Mercedes-Pilot, Unterstützung. „Kann sich irgendjemand vorstellen, dass Rafa Nadal zwölf Wochen lang keinen Schläger berührt oder einen Ball schlägt und dann mit anderthalb Tagen Training nach Roland Garros geht? Das würde nie passieren“, hatte er damals gesagt. Und auch der Rest der Fahrer kritisierte in der Vergangenheit immer wieder die kurze Vorbereitung.