Formel 1: Nach Drehern von Mick Schumacher und Mazepin – ausgerechnet ER macht sich über die Haas-Rookies lustig

Formel 1: Die beiden Haas-Fahrer müssen Spott über sich ergehen lassen.
Formel 1: Die beiden Haas-Fahrer müssen Spott über sich ergehen lassen.
Foto: imago images/ZUMA Wire

Die Haas-Piloten Mick Schumacher und Nikita Mazepin erlebten ein turbulentes erstes Rennen in der Formel 1.

Beide Fahrer gelangten mit ihren Drehern zeitweise unabsichtlich ins Rampenlicht. Dafür müssen sich die Formel 1-Rookies Spott gefallen lassen.

Formel 1: Williams-Ersatzfahrer spottet über Haas-Piloten

Drei Kurven dauerte es, da war Mazepin in seinem ersten Rennen in der Motorsport-Königsklasse bereits ausgeschieden. Ein Dreher und ein Ausflug in die Bande sorgten gleich in der ersten Runde des Bahrain-GP für eine Safety-Car-Phase.

Nach dem Restart erwischte es dann Mick Schumacher, der zu übereifrig auf sein Gaspedal stieg und sich ebenfalls drehte. Anders als sein Teamkollege konnte er sich allerdings fangen und das Rennen bis zum Ende fahren.

Die beiden Haas-Ausrutscher blieben natürlich nicht unkommentiert. „Mit meinen 60 Runden, die ich in Sakhir vor meinem Dreher geschafft habe, fühle ich mich gleich viel besser“, kommentierte beispielsweise Williams-Ersatzfahrer Jack Aitken.

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Aitken geht normalerweise in der Formel 2 an den Start, sprang für Williams im vergangenen Jahr allerdings ein, als George Russel den an Covid-19 erkrankten Lewis Hamilton bei Mercedes ersetzen musste.

Damals drehte sich Aitken in der 61. Runden ebenfalls, touchierte die Bande und verlor Teile seines Fronflügels. Damit löste er selbst ein Safety-Car aus, welches den gesamten Rennverlauf auf den Kopf stellte und Sergio Perez seinen ersten Tagessieg überhaupt ermöglichte.

Formel 1: Schumacher will aus Fehlern lernen

Für den Spruch des Briten dürfte Schumacher daher nur ein müdes Lächeln übrighaben. In der vergangenen Formel 2-Saison, die der Deutsche sensationell gewann, landete Aitken in der Gesamtwertung außerdem lediglich auf Platz 14.

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Schumi Jr. gab sich nach seinem Debüt reflektiert und gestand sich seinen eigenen Fehler ein. Er müsse sich an diese Dinge gewöhnen und die „Reifentemperatur in Zukunft besser verstehen.“ In drei Wochen bekommt er in Imola die nächste Chance. (mh)