Formel 1: Völlig irre! Hülkenberg wäre fast für DIESES Team gefahren

Formel 1: Nico Hülkenberg ist Ersatzfahrer Nummer Ens!
Formel 1: Nico Hülkenberg ist Ersatzfahrer Nummer Ens!
Foto: imago images/Motorsport Images

Es war die Überraschung des Wochenendes in der Formel 1!

Weil Lance Stroll am Samstag krankheitsbedingt passen musste, sprang völlig spontan Nico Hülkenberg bei Racing Point ein. Der deutsche Rennfahrer absolvierte unverhofft sein drittes Formel 1-Rennen.

Doch dabei wäre Nico Hülkenberg fast gar nicht verfügbar gewesen. Am Abend vorher hatte nämlich schon ein anderes Formel 1-Team bei Hülkenberg angefragt.

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Formel 1: Hülkensberg völlig verrücktes Wochenende

Nico Hülkenberg hat zwar keinen Vertrag für diese Formel 1-Saison bekommen, gefragt ist der 33-Jährige aber immer noch. Bereits in Silverstone sprang er spontan zwei Mal für den an Corona erkrankten Sergio Perez im Racing ein.

An diesem Wochenende durfte er wieder ran und das sogar noch spontaner. Wie Hülkenberg selber erzählt, saß er noch mit einem Freund am Frühstückstisch, als der Anruf von Racing Point kam. Als Ersatzmann für den über Nacht erkrankten Lance Stroll durfte er dann doch auf dem Nürburgring fahren und landete nach Platz 20 im Qualifying sogar noch in den Punkten.

Dabei wäre es beinahe ganz anders gekommen. Nico Hülkenberg war nämlich auch eine mögliche Option für einen Einsatz bei Red Bull, wie Helmut Marko jetzt verriet.

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Red Bull fragte Hülkenberg an

„Wir waren bereits am Freitag mit Hülkenberg im Gespräch“, so Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1. „Albon hatte ein unsicheres, nicht definiertes Testergebnis gehabt. Das hätte auch so ausgehen können, dass er positiv ist. Gleich nach der Landung habe ich Hülkenberg angerufen“, berichtet er.

Das Testergebnis von Albon stellte sich am Ende aber doch als negativ heraus und somit stieg er nicht in den Red Bull, sondern wieder in den Racing Point ein.

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Hülkenberg 2021 wieder fest in der Formel 1?

Ob Nico Hülkenberg 2021 fest in die Formel 1 zurückkehren wird, ist bislang unbekannt. Bei Sky sagte er auf Nachfrage nach seinen Chancen auf ein Stammcockpit: „Schwierig zu beantworten im Moment. Das war heute natürlich wieder eine gute Werbung, aber in Silverstone war das auch so, und es hat sich nichts direkt verändert.“

Die Leistungen von Hülkenberg stimmen definitiv. Wie stark er ist, konnte er bei allen drei Auftritten unter Beweis stellen. „Es wurde mir nicht sofort ein Vertrag vor die Nase gelegt. Von daher: Man weiß es nie in der Formel 1. Es spielen nicht immer nur die Leistungen eine Rolle. Es gibt oft auch andere Faktoren, die eine wirklich große Rolle spielen“, meint Hülkenberg.

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Die Formel 1-Cockpits für 2021

  • Mercedes: Bottas, offen
  • Red Bull: Verstappen, offen
  • Ferrari: Leclerc, Sainz
  • Racing Point/Aston Martin: Stroll, Vettel
  • Renault/Alpine: Ocon, Alonso
  • McLaren: Ricciardo, Norris
  • Alpha Tauri: offen, offen
  • Alfa Romeo: offen, offen
  • Haas: offen, offen
  • Williams: Russell, Latifi

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DIESE Optionen hat er noch

Allzu viele Optionen hat Hülkenberg ohnehin nicht mehr. Bis auf AlphaTauri, Haas und Alfa Romeo haben fast alle Teams ihre Fahrer für die Saison 2021 bestätigt. Bei Red Bull wird noch der Nebenmann von Max Verstappen gesucht und bei Mercedes wartet man auf die Unterschrift von Lewis Hamilton.

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Hülkenberg hält Haas für eine „unrealistische“ Option. Bei Red Bull und Alpha Tauri wird es schwierig, weil der Rennstall immer Fahrer aus der eigenen Akademie nimmt. Damit bliebe nur noch Alfa Romeo. Dort ist neben Hülkenberg auch im Gespräch. Zudem könnte Kimi Räikkönen seinen Vertrag verlängern.

Ob der „Hulk“ ein Cockpit bekommt? Wie Hülkenberg richtig sagt: „Die Zeit wird's zeigen.“