Formel 1: Hülkenberg will Startplatz zurück – landet er bei DIESEM Top-Team?

Formel 1: Landet Nico Hülkenberg bei einem Top-Team?
Formel 1: Landet Nico Hülkenberg bei einem Top-Team?
Foto: imago images/Motorsport Images

Die aktuelle Formel 1 Saison ist für alle Teams eine ungewohnte Erfahrung, für Nico Hülkenberg noch ein Stück mehr. Als Ersatzfahrer machte der Deutsche in diesem Jahr von sich reden.

In Silverstone und am Nürburgring sprang er kurzfristig für Racing Point ein, konnte dabei stets überzeugen. Nun will er mit aller Macht dauerhaft zurück in die Formel 1. Landet er vielleicht sogar bei einem Top-Team.

Formel 1: Hülkenberg will auf Dauer kein Ersatzfahrer sein

In nur zwei Rennen, die Hülkenberg im rosa Flitzer dieses Jahr absolviert hat, holte er bisher zehn Punkte. Nach seinen Auftritten wird viel über seine Zukunft in der Königsklasse des Motorsports gemutmaßt.

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Die Formel 1-Cockpits für 2021*

  • Mercedes: Bottas, offen
  • Red Bull: Verstappen, offen
  • Ferrari: Leclerc, Sainz
  • Racing Point/Aston Martin: Stroll, Vettel
  • Renault/Alpine: Ocon, Alonso
  • McLaren: Ricciardo, Norris
  • Alpha Tauri: offen, offen
  • Alfa Romeo: offen, offen
  • Haas: offen, offen
  • Williams: Russell, Latifi

*Stand 18. Oktober 2020

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Dass er auf Dauer wieder fahren will, ist kein Geheimnis. Für ihn sei es aber eine wichtige Bedingung in Zukunft wieder Stammfahrer zu sein. „Feuerwehrmann auf Dauer wäre doch wieder die klassische Ersatzfahrer-Rolle. Das ist nicht das, wonach ich strebe“, erklärt er nun gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Daher habe er bereits Angebote von Teams abgelehnt, die ihn als permanenten Ersatzfahrer verpflichten wollten. „Ein Stamm-Cockpit hat für mich Priorität“, so Hülkenberg. Dabei stehen seine Chancen keineswegs schlecht.

Tatsächlich sind bisher nur zwölf der zwanzig Cockpits vergeben. Auch wenn man zum Beispiel bei Mercedes davon ausgehen darf, dass Lewis Hamilton seinen Vertrag noch verlängert und auch im kommenden Jahr bei den Silberpfeilen am Start sein wird.

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Wohin könnte es also gehen? Hülkenbergs Hoffnung heißt Red Bull. „Es ist am Auto gemessen die beste Option, die am attraktivsten ist. Es ist das konkurrenzfähigste Auto“, sagt Hülkenberg gegenüber „Motorsport-Magazin.com“.

Was passiert mit Albon?

Während Max Verstappen bei Red Bull natürlich gesetzt ist, ist es sein Kollege Alex Albon, der vor einer unsicheren Zukunft steht. Albon ist für den Niederländer keine Konkurrenz, liegt in der Fahrerwertung nur auf Platz 7. Zu wenig für die Ansprüche Red Bulls.

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Eine Entscheidung über den zweiten Fahrer steht allerdings noch in weiter Ferne. Dennoch wird Hülkenberg weiter um seine Zukunft kämpfen. Über Verstappen als möglichen Kollegen sagt er: „Ich würde das gerne herausfinden, mich gerne an ihm messen. Mal schauen, ob es dazu kommen wird.“ (mh)