Formel 1: Fahrer laufen Sturm – drastische Änderungen gefordert!

Formel 1: Die Strecke in Saudi-Arabien sorgt für Streit.
Formel 1: Die Strecke in Saudi-Arabien sorgt für Streit.
Foto: IMAGO / ZUMA Wire

Was war das für ein Rennen in Saudi Arabien! Bei der Formel 1-Premiere im Wüstenstaat gab es Action, Drama und Unfälle. . Die Sorge, das Rennen könnte wegen mangelnder Überholmöglichkeiten langweilig werden, lösten sich schnell in Luft auf.

Dagegen waren die Piloten alles andere als glücklich mit dem Design der neuen Strecke. Bereits vor dem Grand Prix hatte es kritische Stimmen aus dem Fahrerlager der Formel 1 gegeben. Nach dem Wochenende sind diese nun noch lauter geworden.

Formel 1: Vettel und Co. hoffen auf Streckenänderung

Ist der neue Highspeed-Kurs in der Wüste zu gefährlich für die Fahrer? Diesen Eindruck konnte man beim Rennen in Dschidda schnell gewinnen. Erst zerlegte Mick Schumacher seinen Wagen in Kurve 22, was für die erste rote Flagge sorgte.

Nach dem Restart drehte sich Sergio Perez auf der engen Strecke, was einen heftigen Auffahrunfall von Williams-Fahrer George Russell und Schumi-Kollege Nikita Mazepin nach sich zog. Erneut wurden die roten Flaggen geschwenkt. Zuvor hatte es bereits beim Formel-2-Rennen ordentlich gekracht.

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Der Formel 1-Rennkalender 2022

  • 20. März Bahrain-GP
  • 27. März Saudi Arabien-GP
  • 10. April Australien-GP
  • 24. April Emilia-Romagna-GP (Imola)
  • 8. Mai Miami-GP
  • 22. Mai Spanien-GP
  • 29. Mai Monaco-GP
  • 12. Juni Aserbaidschan-GP
  • 19. Juni Kanada-GP
  • 03. Juli Großbritannien-GP
  • 10. Juli Österreich-GP
  • 24. Juli Frankreich-GP
  • 31. Juli Ungarn-GP
  • 28. August Belgien-GP
  • 04. September Niederlande-GP
  • 11. September Italien-GP
  • 25. September Russland-GP
  • 02. Oktober Singapur-GP
  • 09. Oktober Japan-GP
  • 23. Oktober Austin-GP
  • 30. Oktober Mexiko-GP
  • 13. November Brasilien-GP
  • 20. November Abu Dhabi-GP

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Das Hauptproblem: Der Kurs ist schlicht zu eng und beinhaltet zudem viele Kurven, in denen die Fahrer nicht sehen können, was vor ihnen liegt. „Es ist eine aufregende Strecke, weil es Hochgeschwindigkeitskurven gibt“, erklärte Sebastian Vettel nach dem Rennen. „Aber ich denke, wir verlassen uns hauptsächlich auf unsere Fähigkeiten und auch auf das Glück, wenn etwas schief geht.“

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Er zieht einen Vergleich zur Strecke in Japan. „Suzuka ist eine tolle Strecke, aber man würde Suzuka nicht mit Mauern fahren“, beschreibt er. „Genau das haben sie hier mehr oder weniger getan“, kritisiert der 36-Jährige den neuen Kurs. „Es ist also eine Herausforderung, aber sinnlos, so lange blind zu sein.“

Auch andere F1-Fahrer äußern sich

Vettel ist nicht der einzige Fahrer, der die Streckenführung kritisch sieht. Auch Ferraris Carlos Sainz meint: „Es gibt im Grunde keinen Platz, um einen Unfall zu vermeiden. Es gibt einiges zu analysieren und im März zu sehen, ob wir alles ein bisschen einfacher machen können“, zitiert ihn „Racefans.net“.

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Konkrete Vorschläge für Veränderungen gibt es von Pierre Gasly. Der AlphaTauri-Pilot fordert vom Streckenbetreiber, dass die Kurven geöffnet werden und man so bessere Sicht auf das Geschehen vor sich hat.

Ob die FIA auf die Fahrerkritik reagiert, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatten die Piloten bei einem anderen Thema mit ihrem Protest Erfolg gehabt >>>