Formel 1: Seitenhieb gegen Ferrari vom neuen Vettel-Boss – „Hier wird niemand beschuldigt“

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere
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Bei Ferrari geht es für Sebastian Vettel in der Formel 1 um nichts mehr. Längst dürfte sein Fokus auf seinem neuen Team Aston Martin liegen, auch wenn noch sechs Rennen verbleiben.

Sein neues Team beobachtet die Lage Vettels in der Formel 1 natürlich ganz genau. Das verleitete seinen künftigen Boss nun zu einem ordentlichen Seitenhieb gegen Ferrari.

Formel 1: Szafnauer kritisiert Arbeitsklima bei Ferrari

Auch wenn nicht alle Akteure der Formel 1 mit dem Wechsel von Vettel zu Aston Martin glücklich sind, so ist der britische Rennstall doch überzeugt, einen Coup gelandet zu haben. Immerhin schnappt man sich nicht jeden Tag einen viermaligen Weltmeister.

Zwar hat das Image des Heppenheimers in den vergangenen Wochen und Monaten gelitten, doch der aktuelle Racing-Point- und kommende Aston-Martin-Boss Otmar Szafnauer ist davon überzeugt, dass es wieder aufwärts gehen wird. „Das wird Seb gefallen, und ich bin sicher: Er wird aufblühen“, erklärte er jüngst gegenüber „Sport 1“.

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Die verbleibenden Rennen der Formel 1:

  • 25. Oktober: Portugal-GP
  • 1. November: Emilia-Romagna-GP
  • 15. November: Türkei-GP
  • 29. November: Bahrain-GP
  • 6. Dezember: Sakhir-GP
  • 13. Dezember: Abu-Dhabi-GP

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Denn er hat den Grund für die schwachen Leistungen des Deutschen in diesem Jahr offenbar bei Ferrari ausgemacht. „Wir wissen die Talente jedes Einzelnen zu schätzen und zeigen nicht mit dem Finger auf jemanden“, sagte er weiter, nur um dann doch mit dem Finger auf die Scuderia zu zeigen.

„Wir haben eine gute Arbeitsatmosphäre hier, eine Kultur, in der wir niemanden beschuldigen, weil er einen Fehler macht“, so Szafnauer. „Es geht um den Respekt und die Art und Weise zusammenzuhalten.“

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Eine deutliche Botschaft Richtung Ferrari, die schon vor der Saison die Trennung von Vettel bekannt gaben und sich seitdem, so der Eindruck vieler Fans, vornehmlich um das zukünftige Gesicht Charles Leclerc kümmern, während bei Vettel immer wieder technische Fehler auftreten.

Klare Aufgabe für Vettel

Bei Aston Martin wird auf Vettel eine klare Aufgabe zukommen. Nicht nur, dass er endlich wieder um Siege fahren will, auch soll er dabei helfen, das Auto zu entwickeln. Dort solle er voran gehen und die Richtung vorgeben, so Szafnauer.

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Das Potential dafür habe Vettel ohne Frage. Mit seiner Erfahrung verlerne man nicht „von heute auf morgen“ das Fahren eines Formel-1-Autos. Ob das gelingt? Zuletzt hatte bereits Vettels langjähriger Wegbegleiter Helmut Marko gesagt, dass er nicht glaube, dass Vettel im Aston Martin Siege einfahren wird >>> (mh)