Formel 1: Sebastian Vettel tief in der Krise – löst DAS jetzt alle Probleme?

Lichtblick für Sebastian Vettel in der Formel 1?
Lichtblick für Sebastian Vettel in der Formel 1?
Foto: imago images (Montage: DER WESTEN)

Die aktuelle Saison der Formel 1 ist für Sebastian Vettel bislang ein Albtraum. Das höchste der Gefühle war ein sechster Platz beim Großen Preis von Ungarn – die Realität hinkt den Ansprüchen deutlich hinterher. Dazu kommt der Dauerstress mit Ferrari.

Jetzt könnte eine Veränderung allerdings vieles besser machen.

Formel 1: Löst DAS alle Probleme von Sebastian Vettel?

Dass die Zusammenarbeit mit Ferrari alles andere als rund läuft, ist ein offenes Geheimnis. Spekulationen über fragwürdige Strategien, die Vettels Teamkollegen Charles Leclerc bevorzugen, gehören mittlerweile zur üblichen Debatte an den Rennwochenenden.

Klar ist aber auch, dass Vettel in dieser Saison bereits häufig an sich selbst scheiterte. So fuhr er in Qualifyings und Rennen teils katastrophale Rundenzeiten oder erlaubte sich andere grobe Schnitzer wie bei der verpatzten ersten Kurve in Silverstone. Seine Wutrede per Funk dürfte das ohnehin angespannte Verhältnis zu seinem Rennstall auch nicht gerade verbessert haben.

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Das ist der aktuelle Ferrari-Bolide:

  • Ferrari SF1000
  • Name setzt sich zusammen aus SF (Scuderia Ferrari) und 1000 (so viele Rennen dürfte Ferrari bald bestritten haben)
  • 53. Formel-1-Wagen des Rennstalls
  • Fahrer: Charles Leclerc und Sebastian Vettel

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Jetzt will die Scuderia offenbar schon vor dem GP von Barcelona eine Veränderung vornehmen, die alle Probleme vergessen machen könnte: Wie „ntv“ berichtet, bekommt Vettel zum katalanischen Rennen ein neues Auto, genauer: ein neues Chassis. Das Fahrgestell könnte bestehende Probleme mit der Aerodynamik des roten Boliden verbessern, die Vettel zuletzt womöglich Runde für Runde wertvolle Zeit kosteten.

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Dass Vettel dann seinen Rückstand auf die Top-Fahrer innerhalb der Rennen verringern könnte, liegt schließlich auch im Interesse von Ferrari. Punktet Vettel wieder besser, räumt der italienische Rennstall auch in der Konstrukteurs-Wertung wieder ab und könnte sich deutlicher von den Verfolgern McLaren, Racing Point und Renault absetzen. (the)