Formel 1: Was passiert mit Sebastian Vettel? – „Ich denke, das liegt auf der Hand“

Formel 1: Wie sieht die Zukunft von Sebastian Vettel aus?
Formel 1: Wie sieht die Zukunft von Sebastian Vettel aus?
Foto: HOCH ZWEI/Pool/xpbimages.com

Die Fans der Formel 1 stellen sich zurzeit immer wieder eine Frage: Wie sieht die Zukunft von Sebastian Vettel aus?

Drei möglichen Optionen soll es für Sebastian Vettel noch geben: Wechsel zu Red Bull, Wechsel zu Racing Point/Aston Martin oder Formel-1-Pause.

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere
Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Formel 1: Vettel flirtet mit Racing Point, Perez auf Abgang vorbereitet

Die ersten drei Rennen des Jahres 2020 sind Geschichte. Sebastian Vettel und Ferrari sind in der Formel 1 nicht mehr wirklich konkurrenzfähig – da haben die Fans mittlerweile traurige Gewissheit. Doch in Sebastian Vettel steckt noch das Feuer alter Tage. In seinen Interviews merkt man, wie er motiviert er ist. Er will sich zeigen und für einen Wechsel anbieten.

Am liebsten würde Sebastian Vettel wohl zurück zu seinem Ex-Team Red Bull gehen. Mit seinen alten Kollegen gewann er vier Weltmeister-Titel, zu Team-Chef Christian Horner, Chefberater Helmut Marko und Co. pflegt er noch immer ein sehr gutes Verhältnis. Aber die Türe bei Red Bull ist nicht gerade weit offen.

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Das ist Sebastian Vettel

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim
  • Seit 2007 startet Sebastian Vettel in der Formel 1
  • Nach dem Einstieg bei BMW Sauber und Toro Rosso wurde er 2009 zu Red Bull befördert
  • Von 2010 bis 2013 gewann Vettel vier WM-Titel in Folge
  • 2015 startete er für die Scuderia Ferrari
  • Bei Ferrari wurde Sebastian Vettel nie wirklich glücklich
  • Ende 2020 verlässt er Ferrari wieder, allerdings ohne WM-Titel

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Max Verstappen ist die absolute Nummer eins. Der Niederländer ist womöglich der einzige Fahrer im Feld, der den übermächtigen Mercedes einigermaßen die Stirn bieten kann. Bei Alex Albon ist die Situation etwas anders. Red Bull ist zu 51 Prozent im Besitz eines Thailänders und der sieht gerne den Sohn einer Thailänderin in „seinem“ Auto.

Heißer Flirt zwischen Vettel und Racing Point

Sebastian Vettel äußerte sich mit Bedacht zu seiner Zukunft: „Wenn die Bedingungen nicht stimmen, dann bin ich nicht der, der dabei sein will, nur damit er dabei ist oder, um sich vielleicht noch ein bisschen Geld einzustecken.“ Lose Gespräche mit Racing Point hat es allerdings schon gegeben.

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Zuletzt verteilten beide ein paar Komplimente: „In den ersten beiden Rennen waren sie beeindruckend. Sie haben ein gutes Auto für dieses Jahr und damit gute Möglichkeiten, sich für nächstes Jahr noch zu verbessern“, sagte Vettel über Racing Point. „Es ist schön zu hören, dass ein viermaliger Weltmeister Interesse hat“, sagte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer am RTL-Mikrofon und fügte auf Nachfrage an: „Wie könnte man nicht interessiert sein an einem viermaligen Weltmeister?“

Perez ahnt vorzeitig Abschied

Viel eindeutiger klingen aber noch die Worte von dem Mann, der für Sebastian Vettel den Weg frei machen müsste: Sergio Perez. Der Mexikaner ist eigentlich der stärkere Fahrer im Team, allerdings weiß er auch: „Ich denke, das liegt auf der Hand, wenn jemand gehen muss“, sagt der Racing-Point-Pilot im Interview mit 'Movistar'. „Ich bin Vater, ich würde meinen Sohn nicht rausschmeißen.“

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Das sind die Teams für 2021

  • Mercedes: beide offen (Hamilton & Bottas sollen bleiben)
  • Red Bull: Max Verstappen, offen
  • Ferrari: Charles Leclerc, Carlos Sainz
  • McLaren: Lando Norris, Daniel Ricciardo
  • Renault: Esteban Ocon, Fernando Alonso
  • Aston Martin: Lance Stroll, Sergio Perez (?)
  • Alpha Tauri: beide offen
  • Alfa Romeo: beide offen
  • Haas: beide offen
  • Williams: George Russell, Nicholas Latifi

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Das zweite Cockpit beim zukünftigen Aston Martin Team gehört Lance Stroll, dem Sohn des Besitzers Lawrence Stroll. Obwohl Perez einen Vertrag bis 2022 besitzt, könnte er also zum Opfer eines Vettel-Wechsels werden. „Checo“ Perez bestätigte zuletzt sogar, dass er schon von anderem Teams kontaktiert wurden sei, aufgrund der aufkommenden Gerüchte.

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Der 30-Jährige kennt das Geschäft und wird ein vorzeitiges Ende auf dem Schirm haben. Eine mögliche Klausel erlaubt es Racing Point, den Fahrer vorzeitig aus dem Vertrag rauszukaufen. Für Perez gäbe es dann nur wenige Möglichkeiten, fast alle Cockpits in der Formel 1 sind für 2021 schon besetzt. (fs)