Formel 1: Horror-Prognose für Vettel und Co.! Insider zeichnet düsteres Zukunfts-Bild für die Königsklasse

Formel 1: Düstere Prognose für Vettel und Co.
Formel 1: Düstere Prognose für Vettel und Co.
Foto: imago images / HochZwei/Syndication

In der Formel 1 heulen diese Woche endlich wieder die Motoren auf. Die Fans freuen sich, dass es endlich losgeht. Doch eine Frage bleibt: Kommt in der Formel 1 endlich wieder Spannung auf? In den letzten Jahren dominierte Mercedes nach Belieben.

Geht es nach Gary Anderson, wird sich am Spannungsbild auf der Strecke über die kommenden Jahre nichts ändern.

Formel 1: DRS wird auch in Zukunft gebraucht werden

Es sind einige Dinge, an denen sich Fans in der „modernen“ Formel 1 stoßen. Die ewige Mercedes-Dominanz, keine Tankstopps mehr, wenige bis keine packende Überholmanöver. Übertrieben gesagt: Wer das schnellste Auto hat, gewinnt. Die Renntaktik ist zweitrangig.

Gerade das Problem mit dem Überholen und der damit verbundenen ausbleibenden Action bedauern nicht Wenige. Um dem entgegenzuwirken wurde 2011 das DRS-System eingeführt. Es sollte Fahrern beim Überholen unterstützen, da die Boliden hintereinander fahrend zu viel an Leistung verlieren.

Ab 2022 gibt es ein neues Reglement, von dem sich die Formel-1-Macher erhoffen, dass wieder härtere Duelle auf der Strecke stattfinden.

Gary Anderson jedoch glaubt nicht, dass sich die Szenerie in den nächsten Jahren ändern wird. Anderson war lange Jahre Designer im Jordan-Team. Er kennt sich mit den Systemen also bestens aus. „Ich bin mir nicht sicher, wie sich die neuen Regeln beim Überholen auswirken“, sagte der Ex-Designer.

Deshalb glaube er auch nicht, dass das DRS-System in naher Zukunft wieder abgeschafft wird. Die Fahrer seien darauf einfach viel zu sehr angewiesen, wenn sie ihren Vordermann überholen wollen würden. „Es wird weiterhin sehr, sehr schwer sein, an einem anderen Auto vorbeizukommen. Ich hoffe, dass sie DRS abschaffen. Aber ich fürchte, dass es dann sogar noch weniger Überholmanöver geben wird - wenn das überhaupt möglich ist”, gab Anderson zu Bedenken.

Spielberg öffnet seine Tore

Dennoch: Alle sehnen sich nach dem Start der Formel 1 am kommenden Wochenende in Österreich. In erster Linie ist man einfach froh, wieder fahren zu können.

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Welche Teams mit den Komplikationen der Corona-Zwangspause am besten klarkommen, wird man dann ab dem ersten freien Training sehen. Vielleicht schafft es Sebastian Vettel ja doch, Mercedes ein Schnippchen zu schlagen. (mh)