Formel 1: Böses Erwachen für Vettel und Aston Martin – darum ist das Auto wirklich so langsam

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Große Hoffnungen lagen auf Sebastian Vettel nach seinem Wechsel zu Aston Martin. Doch das erste Rennen wurde zu einem Desaster. Der vierfache Weltmeister und sein neues Team fahren erst einmal hinterher.

Otmar Szafnauer, Boss von Sebastian Vettel, sucht nach dem Debakel in Bahrain Gründe für den Rückschritt.

Formel 1: Schwäche von Vettel-Team aufgedeckt

Platz zehn und Platz 18 im Qualifying, Platz zehn und Platz 15 im Rennen – für Aston Martin war der Auftakt-GP in Bahrain eine Offenbarung. Der Formel 1-Rennstall musste einen herben Rückschlag hinnehmen.

Bei den Testfahrten hatte sich die Schwäche von Aston Martin bereits angedeutet, beim Großen Preis von Bahrain wurde sie nun endgültig aufgedeckt.

„Ich denke, das böse Erwachen kam im Qualifying, als wir nach der Analyse der Daten realisiert haben, dass die Low-Rake-Autos bedeutend mehr von den Regeländerung geschwächt worden sind“, erklärte Otmar Szafnauer, Boss von Sebastian Vettel.

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Das ist Aston Martin:

  • Aston Martin ist ein britischer Sportwagenhersteller, der 1913 in London gegründet wurde
  • 1959 ging Aston Martin mit einem Werksteam in der Formel 1 an den Start, zog sich 1960 aber schon wieder zurück
  • Seit 2018 ist die Marke Co-Sponsor beim Team Red Bull Racing
  • 2021 ist die Traditionsmarke in die Formel 1 zurückgekehrt
  • 2020 war der Rennstall noch unter dem Namen Racing Point unterwegs

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Das sind die Gründe für Aston Martins Rückschritt

Was Szafnauer mit dem Fachchinesisch sagen will? Durch die Regeländerung ist Aston Martin im Nachteil. Das Vettel-Team setzt auf ein Low-Rake-Auto – also ein Auto mit niedrigerer Neigung. Zu erkennen ist der Unterschied an der Höhe des Hecks. Red Bull und McLaren setzen bei der Aerodynamik auf High-Rake, Aston Martin und Mercedes auf Low-Rake.

+++ Sebastian Vettel: Harte Worte von Formel 1-Experten – DAS ist sein Problem +++

Durch die Beschneidung des Unterbodens haben sich die Machtverhältnisse nun verschoben. Laut Szafnauer leiden Teams mit Low-Rake-Autos am meisten unter den Regeländerungen.

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Formel 1: Aston Martin plant Veränderungen am Auto

Den Kopf in den Sand stecken will Aston Martin nun aber trotzdem nicht: „Wir haben viel Arbeit vor uns“, so Szafnauer bei „f1.com“ und weiter: „Wir haben noch nicht aufgegeben.“

Zudem deutet er an, dass die Entwicklung von neuen Teilen bereits vorangeschritten ist und es schon bald Änderungen am Auto zu sehen sein könnten.

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„Es geht nun darum, dass wir das Defizit, dass die FIA uns mit ihren Regeländerung auferlegt hat, zurückzuholen“, stichelt Szafnauer und übt indirekt Kritik an den neuen Regularien.

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