Sebastian Vettel: Schwieriger Start! Vettel droht Chaos bei seinem neuen Team

Formel 1: Seinen Neustart bei Aston Martin hat sich Sebastian Vettel sicher anders vorgestellt.
Formel 1: Seinen Neustart bei Aston Martin hat sich Sebastian Vettel sicher anders vorgestellt.
Foto: imago images/Kolvenbach

2021 soll das Jahr von Sebastian Vettel werden!

Der vierfache Weltmeister wechselt von Ferrari zu Racing Point (ab 2021: Aston Martin) und will noch einmal richtig in der Formel 1 angreifen.

Allerdings hätte der Start für Sebastian Vettel deutlich besser verlaufen können. Schon jetzt werden ihm einige Steine in den Weg gelegt.

Sebastian Vettel: Rückschläge für Aston Martin und Vettel

Sechs Jahre bei Ferrari – die Ära von Sebastian Vettel ist nun vorbei. Auch wenn er nie den Weltmeister-Titel mit der Scuderia feiern konnte, ist Vettel hinter Michael Schumacher und Niki Lauda mit 14 GP-Siegen der dritterfolgreichste Pilot der Ferrari-Geschichte. Von 76 Fahrern, die für Ferrari in der Formel 1 gestartet sind, konnten nur 38 überhaupt ein Rennen gewinnen.

Dennoch war die Enttäuschung über den verpassten Traum in Rot bei Sebastian Vettel und bei Ferrari in diesem Jahr deutlich zu spüren. Der 33-Jährige wurde von einem jüngeren Modell abgelöst. Charles Leclerc ist jetzt die neue Hoffnung der Scuderia.

Das Kapitel Ferrari ist für Sebastian Vettel nun endgültig beendet. Eigentlich wollte er sich voll auf seinen neuen Rennstall Aston Martin konzentrieren, doch optimal sind die Voraussetzungen für den Neustart schon jetzt nicht.

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Das ist Sebastian Vettel

  • Am 3. Juli 1987 wurde er in Heppenheim geboren
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Gehversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari, verpasste dort aber den WM-Titel.
  • 2021 fährt er für Aston Martin.

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Eigentlich wollte Vettel noch 2020 erstmals in einen alten Racing-Point-Boliden steigen, um sich an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen. Doch daraus wird nichts: Vettel bekommt von Ferrari keine Freigabe. Sein Vertrag gilt noch bis zum 31. Dezember. Vorher verbietet ihm die Scuderia, sein neues Gefährt zu testen.

Kaum Eingewöhnungszeit für Vettel

Das ist besonders bitter, weil die Testtage im Jahr 2021 sehr rar sind. Nur drei Tage lang dürfen die Teams ihre neuen Boliden vor dem Saisonstart (21. März) ausprobieren, wobei jeweils nur ein Fahrzeug auf die Strecke darf. In der Vorsaison waren es noch sechs Tage.

Die Vorbereitung auf sein neues Gefährt hätte sich Sebastian Vettel sicherlich anders vorgestellt. Somit wird er deutlich mehr Eingewöhnungszeit brauchen. Aber damit nicht genug!

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Vettels neues Team verspielt wichtige Millionen

Beim letzten Rennen in Abu Dhabi hat sich Vettels neues Team wichtige Millionen durch die Lappen gehen lassen. Weil Vorgänger Sergio Perez eine Woche nach seinem grandiosen Sieg mit einem Motorschaden ausfiel und Vettels neuer Teamkollege nur Zehnter wurde, verlor Racing Point noch einen Platz in der Konstrukteurs-WM.

Damit fehlen dem Team wichtige Millionen für die Entwicklung des neuen Autos. Stattdessen sahnte McLaren mit einem fünften und sechsten Platz von Lando Norris und Carlos Sainz noch Platz drei in der Konstrukteurswertung ab.

Die Voraussetzungen für einen Start bei Aston Martin könnten für Sebastian Vettel deutlich besser sein, noch ist aber nichts verloren.