Tim Mälzer wird emotional – „Hat mich sehr mitgenommen“

Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Der Koch Tim Mälzer sagt, die derzeitige Situation habe ihm viel Kopfzerbrechen gebracht.
Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Der Koch Tim Mälzer sagt, die derzeitige Situation habe ihm viel Kopfzerbrechen gebracht.
Foto: imago images / Stephan Wallocha

Hamburg. Heute ist es soweit – Tim Mälzer feiert die Wiedereröffnung seiner „Bullerei“ im Schanzenviertel. Ein halbes Jahr lang waren die Türen geschlossen geblieben.

Das hatte nicht nur mit der Corona-Pandemie zu tun, sondern auch mit einem größeren Wasserschaden. Auf die sonst übliche „exzessive Eröffnungsparty“ mit den Mitarbeitern und Freunden haben Tim Mälzer und Patrick Rüther, dem die „Bullerei“ zusammen mit Mälzer gehört, coronabedingt verzichtet.

Tim Mälzer: „Jetzt ist es offiziell“

Die Freude war trotzdem groß.

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„Es geht endlich los. Jetzt ist es offiziell. Wir haben geöffnet“, hieß es am Samstag auf Tim Mälzers Instagram-Account. Ausgelassene Stimmung am Ende eines intensiven, auch schwierigen halben Jahres mit vielen Ungewissheiten.

Tim Mälzer findet emotionale Worte

Die Corona-Pandemie stellt die Gastronomie vor besondere Herausforderungen. Im Interview mit „Bunte.de“ wird Tim Mälzer nach schwierigen Zeiten wie diesem Jahr gefragt und wie er es geschafft hat, den Glauben an sich wiederzufinden oder gar daran festzuhalten.

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Das ist Tim Mälzer:

  • Tim Mälzer wurde am 22. Januar 1971 in Elmshorn geboren
  • Tim Mälzer ist nicht nur Koch, sondern auch Fernsehmoderator, Unternehmer, Kochbuchautor und Entertainer
  • 2006 erlitt Tim Mälzer einen Burnout und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück
  • Das bekannteste Restaurant von Tim Mälzer ist die „Bullerei“ im Schanzenviertel in Hamburg

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„Ich weiß ja, dass das, was meine Teams und ich machen, gut ist!“, antwortet Mälzer bestimmt. Aber er findet auch emotionale Worte: „Dennoch hat auch mich die derzeitige Situation sehr mitgenommen und mir viel Kopfzerbrechen gebracht.“

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Aktuell könne er aber nicht viel mehr tun, als auf die Situation in der Gastronomie hinzuweisen und ins Gespräch zu gehen. „Dann weiß ich, dass ich alles getan habe, was momentan geht.“

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„Bullerei“-Mitgeschäftsführer Patrick Rüther sagt denn auch zur Wiedereröffnung am Samstag: „Es sind wegen Corona schon besondere Bedingungen. Keiner weiß, wie lange es so weiter geht.“

Tim Mälzer: So sieht die „Bullerei“ jetzt aus

Eine Woche später wird auch der Hamburger Theatermacher Corny Littmann mit seinen Geschäftspartnern vom Schmidt Theater einen weiteren Schritt in der Gastrobranche wagen. Er eröffnet trotz Corona über dem Theater auf der Reeperbahn das Restaurant „Reep“ mit typischer norddeutscher Hausmannskost.

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Wie es in der wiedereröffneten „Bullerei“ aussieht, kannst du dir >>> hier ansehen. (kbm mit dpa)