Ostsee: Sturmtief „Gisela“ wütete an der Küste – jetzt folgt dieses Nachspiel

Blick am Mittwoch auf die Mole von Warnemünde. Dort wütete das Sturmtief Giesela – und auch am Donnerstag stürmt es an der Ostsee.
Blick am Mittwoch auf die Mole von Warnemünde. Dort wütete das Sturmtief Giesela – und auch am Donnerstag stürmt es an der Ostsee.
Foto: imago images / BildFunkMV

Sturmtief „Gisela“ wütete gestern an der Ostsee-Küste. Am Mittwoch kam es zu ordentlichen Stürmen und Hochwasser. Reedereien stellten ihren Fährbetrieb ein, Bäume stürzten um und die Sturmflutwarnung wurde verlängert.

Nun, da der größte Teil des Sturms für die Bewohner der Ostsee überstanden ist, folgt allerdings ein Nachspiel.

Ostsee: Wie groß sind die Schäden?

Nach dem Hochwasser an der Ostseeküste wegen Sturmtief „Gisela“ stehen an diesem Donnerstag die Schäden im Fokus. Besonders betroffen war in Mecklenburg-Vorpommern der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort wurde am Mittwoch wegen der steigenden Wasserstände die Alarmstufe 2 ausgelöst.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Bei der zweiten von vier Alarmstufen sollten die Deiche auf Schäden kontrolliert werden, teilte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) mit. Zudem warf der Sturm im gesamten Landkreis zahlreiche Bäume um. Feuerwehrleute holten die Stämme von Straßen und Schienen.

Medienberichten zufolge rechnet Lubmins Bürgermeister Axel Vogt mit Flutschäden am neu aufgeschütteten Strand. Am Donnerstagvormittag soll es eine Bauberatung geben.

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Ostsee: Sturmflutwarnung verlängert – hohe Wasserstände

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) verlängerte die Sturmflutwarnung an der Ostsee bis zum Donnerstag. Demnach ist an der gesamten deutschen Ostseeküste mit Wasserständen von 1,20 Meter über dem mittleren Wasserstand zu rechnen.

In der Lübecker und Wismarer Bucht sowie im Greifswalder Bodden sind Wasserstände bis 1,40 Meter über dem mittleren Wasserstand möglich. Im Verlauf des Tages Donnerstags werden weiter Wasserstände von einem Meter bis 1,30 Meter über Normal erwartet, wie es hieß.

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Ostsee: Fährbetrieb weiter eingestellt

Viele Reedereien hatten am Mittwoch ihren Fährbetrieb eingestellt. Die Reederei FRS Königslinjen, die die Schweden-Schnellfähre zwischen Sassnitz-Mukran und Ystad betreibt, hat die Abfahrten für Donnerstag bereits abgesagt. (mh/dpa)

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