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Edeka, Rewe und Co. in Hamburg: Achtung! Hier werden Kunden reingelegt

Bei Edeka, Rewe und Co. in Hamburg sollten Kunden zwei Mal hinsehen. Neben der Inflation gibt es nämlich eine weitere besorgniserregende Entwicklung.

© IMAGO / Sven Simon

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Obacht! Als wären die steigenden Preise durch die Inflation nicht genug, müssen die Kunden bei Edeka, Rewe und Co. in Hamburg auch noch aufpassen, nicht in der Falle zu landen.

Durch die wirtschaftlich Lage ist es bei Edeka, Rewe und anderen Supermärkten in Hamburg zuletzt ziemlich ungemütlich geworden und der Einkauf wurde damit zu einem unvermeidbaren Übel degradiert. Dabei will der Verbraucherschutz allerdings nicht länger zusehen.

Edeka, Rewe und Co. tappen in Preisfalle

Seit Monaten führt kein Weg an dem Thema Inflation vorbei. Ob bei der Miete, an der Zapfsäule oder eben im Supermarkt – Verbraucher müssen nahezu überall tiefer in die Tasche greifen. Die ohnehin angespannte Situationen haben einige Unternehmen in den vergangenen Monaten auch noch ausgenutzt.

Neben der Inflation rückte deswegen auch die sogenannte Shrinkflation in den Fokus. Nicht wenige Produzenten haben nämlich zwar die Kosten gesteigert, aber dafür den Verpackungsinhalt verringert. Seitdem blechen die Kunden bei Edeka, Rewe und Co. noch mehr Geld für weniger Produkt.

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Der Verbraucherschutz beobachtet diese Entwicklung sehr kritisch. Mit der Wahl zur „Mogelpackung des Jahres 2022“ können Betroffene den Unternehmen einen Denkzettel verpassen. „Die Shortlist der Nominierten ergibt sich aus zahlreichen Hinweisen und Beschwerden, die die Verbraucherzentrale Hamburg in den zurückliegenden zwölf Monaten zur Shrinkflation erreicht haben“, teilt der Verein mit.

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Edeka, Rewe und Co.-Produkte in der Kritik

Zur Auswahl stehen unter anderem die Rama-Margarine oder Leerdammer-Käse, der 20 Gramm seines Inhalts einbüßen musste, aber trotzdem 50 Cent teurer geworden ist. Auch im Bereich Kosmetik schlich sich die ein oder andere Mogelpackung ein. Verbraucher können die Creme-Seife von CD wählen. Für die Körperreinigung fällt eine Preissteigerung von bis zu 25 Prozent an, obwohl das neue Seifenstück 25 Gramm leichter ist.


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„Wenn Sie Ihrem Ärger Luft machen wollen, sollten Sie außerdem eine Nachricht an den Anbieter schreiben“, betont die Verbraucherzentrale. Dazu stehen den Betroffenen vorgefertigte Formulare auf der Internetseite zur Verfügung.