Hamburg: Vergewaltigung in der Europa Passage – darum fahndet die Polizei vorerst nur intern

Die Polizei steht am Ballindamm von der Europa Passage (Archivbild).
Die Polizei steht am Ballindamm von der Europa Passage (Archivbild).
Foto: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Nach einer Vergewaltigung in der Europa Passage in Hamburg tappt die Polizei weiterhin im Dunklen.

Am 25. Oktober soll ein junger Mann in der Shoppingmeile in Hamburg eine 15-Jährige angesprochen, überwältigt und vergewaltigt haben. Bisher fahnden die Ermittler nur intern nach dem Täter.

Hamburg: Polizei sucht jungen Verdächtigen

Der Mann habe der 15-jährigen Schülerin am Abend den Weg zu den Toiletten gezeigt. Dort kam es zu der Vergewaltigung. Bei den WC-Räumen im Obergeschoss handelte es sich um einen Bereich für Mitarbeitende, der durch ein Türschloss gesichert war, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

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Woher der Mann den Code kannte, ist nun Teil der Ermittlungen. Der Verdächtige könnte im Zentrum als Aushilfe tätig gewesen sein. Die Polizei beschreibt ihn als 15 bis 20 Jahre alten Südländer mit dunklem, lockigem Haar. Ein Fahndungsfoto des Mannes aus den Überwachungskameras existiert, doch es wurde bisher nur intern veröffentlicht.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Die Polizei verbreitete die Aufnahme an verschiedenen Dienststellen. Man hofft, der Mann sei bereits polizeilich in Erscheinung getreten, sodass er möglicherweise von Kollegen erkannt werde, berichtet das „Abendblatt“.

Nach der Tat hatte sich die Schülerin in einer U-Bahn an andere Fahrgäste gewandt. Diese hatten daraufhin Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die 15-Jährige kam anschließend in die Universitätsklinik Eppendorf.

Hamburg: Richter entscheidet über Öffentlichkeitsfahndung

Bisher habe es laut Polizei noch keine Rückmeldung auf das Fahndungsfoto gegeben. Ob es bald auch außerhalb der Dienststellen veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt.

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Die 15-Jährige soll zunächst noch einmal zum Tatvorgang befragt werden. Anschließend entscheidet ein Richter über eine mögliche Öffentlichkeitsfahndung. (mae)