Hamburg: Anouschka Renzi hat große Pläne nach dem Dschungelcamp – DAS hat ein „Tatort“-Star damit zu tun

Bea Swietczak
Die bekanntesten Promis aus Hamburg

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Besuch im Alstertaler Einkaufszentrum (AEZ) in Hamburg: Es gibt einige TV-Stars, die aufgrund ihrer Eigenart polarisieren. Anouschka Renzi (57) ist so einer. Nicht nur, weil sie zuletzt im Januar am RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ teilnahm und dort bei ihrem ADS-Geständnis in Tränen ausbrach, sondern hauptsächlich durch ihren offen ausgetragenen Zickenkrieg mit Entertainerin Désirée Nick. Der Streit beinflusste Renzis Karriere nach eigener Aussage so negativ, dass sich die beiden inzwischen sogar versöhnten.

MOIN.DE sprach mit Anouschka Renzi am Rand eines Promi-Charity-Events im AEZ in Hamburg beim verkaufsoffenen Sonntag. Zu dem hatten Center-Managerin Ludmila Brendel und PR-Lady Brita Segger mit Bio-Schampus und Menü von „Jellyfish“-Sternekoch Stefan Fäth geladen. Für diesen Anlass reiste Anouschka Renzi sogar extra von Berlin in die Hansestadt.

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Das ist Anouschka Renzi:

  • Anouschka Renzi wurde im August 1964 in Berlin geboren.
  • Sie stammt aus einer berühmten Schauspieler-Familie.
  • Ihre Mutter ist Eva Renzi, ihr Adoptivvater Paul Hubschmid.
  • 1989 heiratete sie in Las Vegas einen Israeli, ließ die Ehe in Deutschland nicht anerkennen.
  • 1995 heiratete sie den Schauspieler Jochen Horst, mit dem sie eine Tochter bekam.
  • Das Paar trennte sich nach 7 Jahren.
  • 2002 heiratete sie einen Juristen, wurde 2016 wieder geschieden.
  • Mit 17 spielte sie zum ersten Mal Theater und nahm Schauspielunterricht am Lee Strasberg Institut in New York.
  • Fortan spielte sie Kino-, Theater- und TV-Rollen.
  • Darunter in „Sylter Geschichten“, „Der König von St. Pauli“ und „Küstenwache“.

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Wie oft sind Sie denn in Hamburg?

Anouschka Renzi: Leider nicht mehr so oft. Ich war zuletzt vor drei Wochen hier. In Köln und Düsseldorf, Frankfurt oder Essen habe ich öfter mal zu tun. Dabei habe ich sogar schon mal lange in Hamburg gelebt, weil ich in den 80ern am Schauspielhaus engagiert war. Hamburg liebe ich sehr, sie ist meine absolute Lieblingsstadt. Ich mag den Stadtteil Eppendorf, und die Außenalster finde ich auch toll. Dort entspannt spazieren gehen vermisse ich sehr.

Wie denken Sie an Ihren Dschungel-Auftritt zurück, bei dem Sie den 6. Platz belegten?

Der Dschungel war eine harte Herausforderung. Er hat mich sehr geerdet. Ich hatte ihn schon 13-mal abgesagt und mich dann doch zur Teilnahme entschlossen. Das Gute daran war, dass man nicht weiß, wie man draußen wirkt, während man drinnen sitzt. Gott sei Dank!

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Würden Sie diese Erfahrung noch einmal machen wollen?

Ja, schon. Man bekommt viel Geld für die Teilnahme bezahlt. Und wenn ich mit der Erfahrung von jetzt bestimmte Fehler vermeiden könnte, dann würde ich das noch einmal machen. Denn alles ist besser als zwei Jahre lang nur berufliche Absagen wegen Corona zu bekommen.

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Wo können Ihre Fans Sie demnächst wieder sehen?

Ich spiele vom 1. Juli bis 27. August wieder hochkarätig Theater. Und zwar im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele in dem Klassiker „Notre Dame“ an der Seite von „Tatort“-Kommissar Richy Müller. Der Markt für uns Schauspieler hat sich im Gegensatz wie vor 15 bis 17 Jahren verändert. Man kann sich heute nicht mehr leisten, Angebote abzusagen. Ich habe früher viele Sachen aus Prinzip nie machen wollen. Das sehe ich inzwischen ganz anders.

Aktuell leider nicht. Im Herbst spiele ich auch wieder Theater, dann in Essen. Aber ich habe vor fünf Monaten einen ,Kommissar Maigret’ in Frankreich gedreht. Der wird wahrscheinlich in einem halben Jahr ausgestrahlt.