Hamburg: Großes Problem in der Hansestadt! 15.000 Menschen betroffen

15.000 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe bei einem Suchtproblem gesucht.
15.000 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe bei einem Suchtproblem gesucht.
Foto: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Eine Auswertung aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass es in Hamburg ein großes Problem gibt.

Dabei geht es um mehr als 15.000 Menschen aus Hamburg, die davon betroffen sind.

Hamburg: 15.000 Menschen suchen Suchthilfe

Betroffen sind diese Menschen von einer Sucht. Denn mehr als 15.000 Menschen hätten in Hamburg laut des NDR im Jahr 2020 Hilfe wegen einer Suchtproblematik gesucht.

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Der Hauptgrund, weshalb sich Hamburger an eine Beratungsstelle wandten, war Alkohol. Ganze 30 Prozent der Fälle machte die Alkoholsucht unter den Hilfesuchenden aus, ergab der jährliche Bericht des Vereins Hamburger Basisdatendokumentation (BADO), in dem sich die freien Träger der Sucht- und Drogenhilfe in Hamburg und die Sozialbehörde zusammengeschlossen haben.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Mit 24 Prozent folgten anschließend die Opioide. Cannabis landete mit 19 Prozent auf dem dritten Platz. Hier hätte die Zahl der Betroffenen leicht zugenommen, berichtet der NDR. Insbesondere Jugendliche seien gefährdet.

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Ein Sprecher des BADO e.V. bestätigt, dass es in Hamburg eine hohe Zahl an Probierkonsumenten geben würde. Fast jeder Junge Mensch in Hamburg probiere Cannabis aus, wie so viele andere Dinge im Leben. „Das ist an sich auch gut so“ beruhigt er anschließend. Es sei selbstverständlich.

Allerdings würde ein geringerer Teil an dem Konsum hängen bleiben, sagt er gegenüber dem NDR. Um sich bei solch einer Sucht Hilfe zu suchen, würden sich Jugendliche sowohl an anonyme Stellen im Internet wenden können als auch an persönliche Beratungsstellen.

Gute Nachrichten aus Hamburg

Eine gute Nachricht geht aus dem Jahresbericht auch noch hervor: Im Vergleich zu den Vorjahren hätte es keine großen Abweichungen an der Zahl von Menschen gegeben, die sich in Hamburg auf Grund eines Suchtproblems Hilfe gesucht haben.

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Wenn du überlegst, die Suchtberatung in Hamburg in Anspruch zu nehmen oder du sie gerne an jemand anderen empfehlen möchtest, kannst du dich >> hier näher dazu informieren. (fk)