Hamburg: Nicht betreten! In diesen Gewässern solltest du auch bei warmem Wetter nicht baden

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Mit über 1,8 Mio. Einwohner ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Außerdem kommen rund sieben Mio. Touristen pro Jahr in die Hansestadt. Doch was macht die Stadt so beliebt und einzigartig?

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Endlich ist es so weit in Hamburg und die Badesaison startet.

Aber nicht an allen Badestellen dürfen die Menschen in Hamburg dieses Jahr den Sprung ins kalte Wasser wagen. Es gibt Gewässer, die man meiden sollte.

Hamburg eröffnet Badesaison an 13 Gewässern

Am Freitag startet die Hansestadt endlich in die diesjährige Badesaison. Einwohner und Besucher können an 15 offiziellen Badestellen an 13 Badegewässern für eine Abkühlung in das kalte Nass eintauchen und so den Sommer genießen.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Eigentlich hätte es zwei weitere Badestellen gegeben, aber die sind für den gesamten Sommer gesperrt und auch einen See sollten die Menschen zurzeit vermeiden.

Darum bleibt der See in Hamburg gesperrt

„Der Eichbaumsee im Bezirk Bergedorf bleibt die gesamte Saison zum Baden gesperrt“, schreibt die Pressestelle der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Beide Badestellen an dem See können somit dieses Jahr nicht genutzt werden.

Grund dafür sei die „Gesundheitsfährdung durch immer wieder auftretende, potentiell giftige Blaualgen“, erklärt die Behörde auf ihrer Website. Zudem würden Untersuchungen am See erfolgen.

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Noch ein Sorgenkind in Hamburg

Im Eichbaumsee komme es im Sommer häufig zur massenhaften Bildung von giftigen Blaualgen. Deshalb seien in den letzten Jahren bereits aufwändige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Dennoch bleibt der See dieses Jahr gesperrt.

Ebenfalls mit Blaualgen zu kämpfen hat der Allermöher See, der deshalb derzeit geschlossen sei.

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Hamburg kontrolliert Wasserqualität regelmäßig

Badeeifrige sollten ihr Handtuch deshalb lieber an einer der anderen 15 Hamburger Badestellen in den Sand werfen und bei warmem Wetter eine wohltuende Abkühlung genießen.

Sorgen um Blaualgen müssen sie sich dort nicht machen. Wie die BUKEA erklärt, werde die Wasserqualität der offiziellen Hamburger Badegewässer während der Saison regelmäßig kontrolliert. Etwa alle drei Wochen komme es in diesem Zuge zu einer Überprüfung der Badestellen.

Darauf sollten Menschen in Hamburg auch achten

Sollte es also zu Gefahren auf Grund von schlechter Wasserqualität kommen, würde die BUKEA das schnell ermitteln und entsprechende Konsequenzen ziehen können.

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Aktuelle Ergebnisse und die Bewertungen der Wasserqualität gebe es auf der Website. Außerdem wird unteranderem darum gebeten, Abfälle in den Mülleimern zu entsorgen und die Vegetation am Ufersaum von Seen zu schonen. (fk)