Hamburg kassiert bei Rasern ab – DIESE Wahnsinns-Summe verdient die Stadt mit Blitzern

Dank seiner Raser hat es Hamburg in einer Umfrage an die Spitze geschafft (Symbolbild).
Dank seiner Raser hat es Hamburg in einer Umfrage an die Spitze geschafft (Symbolbild).
Foto: imago images/Hanno Bode

Die Stadt Hamburg hat dank ihrer Raser ordentlich abkassiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) unter deutschen Großstädten.

Im Vergleich zu allen anderen deutschen Großstädten, die an der Umfrage teilgenommen haben, hat Hamburg das meiste Geld verdient. Und die Summe, die dabei zusammengekommen ist, kann sich sehen lassen.

Hamburg ist Deutschlands „Blitzermeister“

Mindestens zehn deutsche Städte haben im vergangenen Jahr mehr als eine Million Euro durch Blitzer-Bußgelder eingenommen.

Spitzenreiter sei Hamburg mit 17,1 Millionen Euro, teilte der DAV am Freitag mit. Weitere „Blitzermillionäre“ seien Göttingen, Aachen, Dortmund, Mannheim, Karlsruhe, Tübingen, Nürnberg, Dresden und Zwickau.

+++ Ina Müller kennt klare Grenzen – dieses Angebot hat sie abgelehnt +++

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Geblitzt werde überwiegend zur Vermeidung von Geschwindigkeitsüberschreitungen an häufigen Unfallorten, teilte die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht mit.

Hamburg: Die meisten Messegeräte seien in der Hansestadt

In Hamburg gebe es die meisten Messgeräte, nämlich 64. Deutlich weniger Blitzer würden eingesetzt, um Rotlichtverstöße zu verhindern. Fast alle teilnehmenden Städte gaben an, weitaus mehr durch Blitzer eingenommen zu haben, als ihre Aufstellung und Wartung gekostet habe.

Die DAV-Arbeitsgemeinschaft hatte die 150 größten deutschen Städte nach der Zahl der aufgestellten Blitzer, der Höhe der Einnahmen und ihrem Verwendungszweck gefragt. Nur 46 Städte antworteten, 18 gaben ihre Daten nicht zur Veröffentlichung frei.

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Nicht geantwortet hatten den Angaben zufolge zum Beispiel Köln und Leipzig. Die Haushaltspläne zeigten jedoch, dass auch hier die Blitzereinnahmen eine wichtige Rolle spielten, hieß es.

So zeige der Kölner Haushaltsentwurf für 2022, dass Bußgelder für zu schnelles Fahren und Rotlichtverstöße 2019 schon 17,6 Millionen Euro einbrachten. In Leipzig wurden durch die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs demnach 11,6 Millionen Euro eingenommen. (dpa/mae)