Hamburg: Bald gehen hier die Lichter aus – DAS ist der Grund

Nicht nur im Rathaus und auf dem Rathausmarkt in Hamburg gehen schon bald die Lichter aus.
Nicht nur im Rathaus und auf dem Rathausmarkt in Hamburg gehen schon bald die Lichter aus.
Foto: imago stock&people

In Hamburg wird es am Dienstagabend (7. September) dunkler als sonst. Und das hat einen Grund.

An diesem Tag findet die „Earth Night“ statt, eine Initiative von „Paten der Nacht“. In Hamburg werden dann gleich mehrere Gebäude unbeleuchtet sein.

Hamburg: Diese Orte bleiben dunkel

Mit der Aktion soll auf die anhaltende Lichtverschmutzung in der Nacht aufmerksam gemacht werden. Ab 22 Uhr sollen an diesem Tag möglichst viele Lichter ausgeschaltet und die Vorhänge zugezogen werden.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Nächtliche Beleuchtungen von Gebäuden, Einkaufszeilen und Wohnhäusern sorgen in Großstädten für eine erhebliche Lichtverschmutzung. Deshalb wird es an mehreren Orten in der Hansestadt dunkel bleiben.

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So werden die Beleuchtung von Rathaus und Rathausmarkt, der Alsterfontäne, der Hauptkirche St. Petri, der Lombardsbrücke und des Harburger Rathausplatzes für einen Abend abgeschaltet werden.

Auch Hamburg nimmt an der „Earth Night“ 2021 teil

Hamburg setzt zeigen gegen Lichtverschmutzung

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Vor allem in den Großstädten sind wir an nächtliche Dauerbeleuchtungen und einen kaum erkennbaren Sternenhimmel gewöhnt. Und dieses massiv eingesetzte Kunstlicht verbraucht nicht nur viel Energie, es bringt auch Ökosysteme durcheinander.

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Der Grünen-Politiker betont, dass jeder einzelne mithelfen kann: „Dazu braucht es nicht viel: Es genügt bereits, nicht alle Lampen in der eigenen Wohnung brennen zu lassen oder die Vorhänge zuzuziehen, um die Nacht dunkler werden zu lassen.“

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Er freue sich, wenn möglichst viele Menschen aus Hamburg bei der „Earth Night“ mitmachen würden. (mk mit dpa)