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Hamburg: Horror-Szenario in der Hansestadt – was hier abgeht, will keiner erleben

Horror-Szenario für die Hansestadt Hamburg! Es sorgt für Angst und Sorge. Was hier geschieht, will keiner erleben.

© IMAGO / Pond5, IMAGO / Westend61

TV-Hauptstadt Hamburg: Diese sechs Serien werden in der Hansestadt gedreht

Es sind schlimme und beängstigende Szenen, die sich direkt bei der Elbphilharmonie, dem neusten Wahrzeichen von Hamburg, abspielen. Jedenfalls vor der Kamera.

Der NDR hat zusammen mit weiteren Auftraggebern mit einem neuen Projekt nämlich ein richtiges Horror-Szenario für die Hansestadt in Angriff genommen. In einer Thriller-Miniserie soll Hamburg Ziel eines Terroranschlags sein!

Hamburg: Diese Szenen sorgen für Schrecken

Im Fokus stehen der „Krieg gegen den Terror“ und Hinweise auf einen Anschlag auf die Elbphilharmonie. Angst, Hysterie und Vorurteile resultieren daraus und werden zum Spannungsträger für die Miniserie mit dem Arbeitstitel „Informant“.

Insgesamt sechs 45-minütige Episoden möchte der NDR zusammen mit den weiteren Auftraggebern ARD Degeto, ARTE und NRK (der öffentlich-rechtliche Sender Norwegens) noch bis Oktober in Hamburg und Umgebung produzieren.

Im Mittelpunkt stehen der LKA-Ermittler Gabriel Bach (Jürgen Vogel), die ambitionierte BKA-Polizistin Holly Valentin (Elisa Schlott) und Raziq „Raza“ Shaheen (Ivar Wafaei), ein 22-jähriger Afghane, der seit Jahren mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder in Deutschland lebt. Außerdem gehören Gabriela Maria Schmeide, Bayan Layla, Claudia Michelsen, Sabrina Ceesay, Nico Holonics, Ali Reza Ahmadi und Majid Bakhtiari zur Besetzung.

+++NDR: Unerfüllte Liebe am Set – an SIE kommt Jürgen Vogel nicht ran+++

Verantwortlich für Buch und Regie ist Matthias Glasner, der beispielsweise für „KDD-Kriminaldauerdienst“ und „Das Boot“ bekannt ist. Er hat bereits seit 1995 Filme mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle umgesetzt. „Informant“ (Arbeitstitel) ist eine Adaption der BBC-Serie „Informer“, das von Rory Haines und Sohrab Noshirvani geschrieben und von Oscar-Preisträger Sam Mendes produziert worden ist.

Hamburg: Darum geht’s

Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag auf die Hamburger Elbphilharmonie versetzen die Polizeibehörden in Alarmbereitschaft und lösen im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung eine Kette von Ereignissen aus, die den Anschlag überhaupt erst möglich machen. Im Mittelpunkt: LKA-Mann Gabriel, der die Kontakte zu Informanten aus der breiten arabischen Community hält. Doch zurückliegende Ereignisse aus seiner Zeit als verdeckter Ermittler in der rechten Szene lassen die Führungsstellen an ihm zweifeln – sie stellen ihm die aufstrebende BKA-Beamtin Holly zur Seite. 

Eine erste heiße Spur droht schnell zu erkalten, als ein Informant unter ungeklärten Umständen tot aufgefunden wird. Aus der Not heraus rekrutieren Gabriel und Holly den unbescholtenen Raza, der zwar den Toten flüchtig kannte, mit Terror, IS oder organisierter Kriminalität aber nichts am Hut hat. Gabriel und Holly haben Raza jedoch in der Hand, denn dessen Freundin Sadia (Bayan Layla) hält sich ohne legale Papiere in Hamburg auf. Um seine Freundin zu schützen, lässt Raza sich auf die Zusammenarbeit ein. Obwohl seine Familie schnell in Probleme verwickelt wird, muss Raza feststellen, dass er wider Willen Blut leckt: Er wird selbst zum wichtigsten Informanten in einem undurchsichtigen Spiel.


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Die Serie wird es aber voraussichtlich erst im Herbst 2024 in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen geben.