Hamburg: „Gewonnen!“ – Riesen-Freude über diese Gerichtsentscheidung

Demonstranten von Fridays for Future in Hamburg beim Protest gegen den Autogipfel.
Demonstranten von Fridays for Future in Hamburg beim Protest gegen den Autogipfel.
Foto: imago images / Jannis Große

In Hamburg dürfen nun doch deutlich mehr Fridays-for-Future-Anhänger auf die Straße gehen als zunächst von den Behörden erlaubt (MOIN.DE berichtete).

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat einem Eilantrag der Klimaschützer am Freitagmorgen stattgegeben, wie Fridays for Future mitteilte. „Die Versammlungen dürfen weitgehend wie geplant stattfinden“, sagte ein Gerichtssprecher.

Hamburg: Drei Demozüge erlaubt

Damit können am Freitagnachmittag drei Demozüge mit jeweils maximal 3500 Teilnehmern durch die Innenstadt ziehen. Das Gericht bemängelte, die Stadt Hamburg habe sich nicht mit dem Hygienekonzept des Versammlungsanmelders auseinandergesetzt.

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Der einzige Unterschied zur ursprünglich geplanten Großdemonstrationen zum Klimawandel ist, dass bei der Endkundgebung die Abstände der drei Demozüge zueinander größer sein müssen. Dem Gerichtssprecher zufolge müssen es mindestens 300 Meter sein.

Hamburg: Oberverwaltungsgericht kann noch angerufen werden

Die Hamburger Demos im Rahmen des sechsten globalen Klimastreiks mit dem Motto „Kein Grad weiter!“ sollen um 14 Uhr am Busbahnhof Altona, auf der Lombardsbrücke und am Berliner Tor starten.

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Es besteht allerdings auch noch die Möglichkeit für beide Parteien, das Oberverwaltungsgericht anzurufen. (dpa/rg)