Hamburg: Zoll macht Mega-Fund am Hafen – er ist 40 Millionen Euro wert!

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Die Hansestadt Hamburg hat einen der größten Häfen der Welt. Alleine im letzten Jahr gingen 8,5 Millionen Container über die Kaikanten an der Elbe.

Für den Zoll gibt es dadurch viel zu tun. Regelmäßig überprüfen die Beamten die Ladungen, die aus aus aller Welt nach Hamburg gebracht werden. Das hat dazu geführt, dass in einigen dieser Container nun eine aufsehenerregende Entdeckung gemacht wurde.

Hamburg: Diese Ladung hatte es in sich

Im November verließ eine Großlieferung ein Schiff aus Mittel- und Südamerika, die beim Zoll landete. Im Rahmen einer sogenannten „Risikoanalyse“ nahm die Behörde die Container genauer unter die Lupe.

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Laut Frachtpapieren befand sich im Innern der stählernen Container Obst aus Übersee. Das stimmte auch, doch neben den legal verschifften Früchten befand sich darin auch hochbrisante Ware.

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Daten und Fakten zum Hafen Hamburg:

  • Der Hamburger Hafen ist ein offener Tidehafen an der Unterelbe der Freien und Hansestadt Hamburg (Eröffnung: 7. Mai 1189)
  • Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen in Deutschland und der drittgrößte in Europa (hinter Rotterdam und Antwerpen)
  • Gesamtfläche des Hamburg Hafen: 7.200 Hektar (ca. 10 Prozent der Fläche Hamburgs)
  • Gesamtumschlag im Jahr 2019: 136,6 Millionen Tonnen (davon 93,9 Millionen Tonnen Container)
  • 210 Schiffsanläufe an drei Kreuzfahrt-Terminals brachten 2019 rund 810.000 Passagiere in die Hansestadt

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Um illegale Waren gezielt aufzuspüren setzt das Zollfahndungsamt auf Röntgentechnik, dazu werden ausgewählte Container durchleuchtet. Rauschgift wird dabei immer wieder gefunden, doch die Beamten setzen auch Zollhunde ein, die mit ihren feinen Nasen verdächtige Fracht ausfindig machen.

Mehr als 360 Kilogramm Kokain in Hamburg gefunden

Dazu zählt der Zoll auf die Erfahrung seiner Mitarbeiter – und im Falle der Seecontainer aus Süd- und Mittelamerika bestätigte sich der Verdacht der Beamten.

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Die Zollkontrolle förderte mehr als 360 Kilogramm Kokain zutage. Verborgen war das weiße Gift in mehreren flachen Päckchen, versteckt in den Wartungsklappen der Container, die eine Vorrichtung zur Kühlung besitzen.

Die Obstlieferung an sich war völlig legal, doch der „Zusatz“ von Kokain in Mengen von 30 bis 50 Kilogramm zieht nun Ermittlungen nach sich. Der Straßenverkaufspreis des im November sichergestellten Kokains beläuft sich auf satte 40 Millionen Euro. (wip)