Hamburg: Heftige Attacke bei „Großstadtrevier“ – das hat dramatische Folgen für Kommissarin Sieveking

Am Mittwoch ermitteln die Kommissare von „Großstadtrevier“ in Spielfilmlänge.
Am Mittwoch ermitteln die Kommissare von „Großstadtrevier“ in Spielfilmlänge.
Foto: NDR/Thorsten Jander

Fans der Serie „Großstadtrevier“ können sich am Mittwochabend auf eine ganz besondere Überraschung freuen. Die Kommissare aus Hamburg ermitteln ab 20.15 Uhr in Spielfilmlänge. Dabei wird es noch dramatischer und gefährlicher, kündigt die ARD an.

Die Folge mit dem Titel „St. Pauli, 06:07“ wurde wie üblich an verschiedenen Drehorten in Hamburg aufgenommen. Im Mittelpunkt steht dabei Kommissarin Nina Sieveking, die von Wanda Perdelwitz gespielt wird.

Hamburg: „Großstadtrevier“ mit einem ganz persönlichen Fall

Gleich zu Beginn startet der Film mit geballter Action. Die Kommissarin Sieveking sitzt früh morgens in der U-Bahn, als sie Zeugin einer handgreiflichen Auseinandersetzung wird. Als engagierte Polizistin schreitet sie selbstverständlich selbst ein und geht dazwischen. Doch dann wird Nina Sieveking selbst Opfer der brutalen Angreifer. Statt zu helfen, wenden sich die weiteren Fahrgäste jedoch vom Geschehen ab, Hilfe leistet niemand.

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„Das Thema ist im Wesentlichen Zivilcourage“, erzählt Schauspielerin Perdelwitz in einem Interview für ein Making-of. „Es ist ihr Job, die Leute zu schützen und Zivilcourage zu haben“, so die Darstellerin über ihre Rolle. „Dass diese Leute wegschauen und nicht da sind, das ist für sie tatsächlich erschütternd in Mark und Bein und das ist eine sehr große Enttäuschung.“

Für die eindrücklichen Szenen hat Wanda Perdelwitz selbst einen krassen Schritt gewagt. So schneiden die Täter ihrer Rolle bei dem Angriff die Haare ab. Tatsächlich ließ sich Perdelwitz auch im echten Leben die Haare kürzen.

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Das ist das „Großstadtrevier“:

  • Das „Großstadtrevier“ ist eine deutsche Fernsehserie, die in der ARD ausgestrahlt wird
  • Gezeigt wird der Polizeialltag im Hamburger Stadtteil St. Pauli und auf dem Kiez
  • Im Mittelpunkt stehen dabei die Beamten des fiktiven 14. Polizeikommissariats/PK14
  • Sie wird seit Mai 1984 von Studio Hamburg produziert und umfasst aktuell 452 Episoden in 33 Staffeln
  • Die erste Episode wurde am 16. Dezember 1986 ausgestrahlt

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„Großstadtrevier“: Sieveking ermittelt auf eigene Faust

„Meine Rolle Nina sollte mit ihren kurzen Haaren auch nicht keck aussehen, die sollten richtig kurz sein. Das innere Trauma sollte äußerlich sichtbar gemacht werden. Das alles mit Perücke zu spielen, wäre ein zu großer Kompromiss gewesen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“.

Auch für die Kommissarin in der Serie hat der Angriff weitreichende Konsequenzen. Die Täter konnten nach ihrer Rückkehr ins Revier nicht gefunden werden.

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Also macht sich Sieveking eigenständig auf die Suche nach den brutalen Angreifern. Dabei überschätzt die Kommissarin ihre Fähigkeiten und überschreitet Grenzen. Ihre Kollegen stehen in der schweren Zeit jedoch trotz Auseinandersetzungen stets hinter ihr.

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Die ganze Folge „Großstadtrevier“ kannst du ab Mittwoch 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD-Mediathek sehen. Das Making-of gibt es vorab >>> hier. (mik)