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Hamburg: HSV- und St. Pauli-Fans liefern sich heftige Schlägereien – sechs Polizisten verletzt

Fußball-Fans vom HSV und FC St. Pauli haben sich nach dem Nordderby heftige Krawalle in der Stadt geliefert. Sechs Polizisten wurden verletzt.

© IMAGO/Nordphoto

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Das Nordderby in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV (HSV) und dem FC St. Pauli hat am Freitag (21. April) nicht nur in Hamburg viele Fußball-Fans elektrisiert. Auch abseits des Geschehens kam es zu heftigen Szenen.

Als wäre der Verlauf der Partie zwischen dem HSV und FC St. Pauli nicht schon spektakulär genug (der HSV siegte mit 4:3), gab es abseits des sportlichen Geschehens auch einige unschöne Szenen (>>> MOIN.DE berichtete). Dies bestätigt inzwischen auch die Polizei Hamburg, die in der Nacht zu Samstag eine Bilanz gezogen hat.

Hamburg: Friedlicher Fan-Marsch zum Stadion

Nachdem sich vor dem Spiel in Hamburg rund 3.500 HSV-Fans am S-Bahnhof Stellingen getroffen haben sollen, machten sie sich in Form eines Fanmarschs gegen 15.40 Uhr auf dem Weg zum Volksparkstadion. Fast zeitgleich trafen sich rund 1.500 St. Pauli-Fans am Jungfernstieg und fuhren mit S-Bahnen zum Bahnhof Othmarschen. Von dort aus zogen sie weiter zum Stadion. Durch das mehrfache Abbrennen von Pyrotechnik hielt die Polizei Hamburg den Fanmarsch kurzzeitig an.

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Hamburg: Pyrotechnik sorgt für Zwischenfälle

Im Volksparkstadion sorgte der vielfache Pyrotechnik-Einsatz für diverse Zwischenfälle, die aus polizeilicher Sicht jedoch harmlos verliefen. Verletzt worden sein soll demnach niemand. Das änderte sich nach dem Spiel: Im Bereich der Simon-von-Utrecht-Straße (St. Pauli) suchten Fans der gegenseitigen Lager eine direkte Konfrontation in Hamburg. Einsatzkräfte stoppten die Gruppierungen und setzten dabei Pfefferspray ein. Zudem wurden mehrere Fans festgenommen.

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HSV- und St. Pauli-Fans liefern sich heftige Krawalle


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Nach Polizeiangaben wurden bei den Auseinandersetzungen sechs Einsatzkräfte leicht verletzt. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Körperverletzung sowie des Abbrennens von Pyrotechnik, ein. Insgesamt waren nach Polizeiangaben rund um das Fußball-Spiel in Hamburg rund 1.800 Einsatzkräfte vor Ort, davon 460 Polizisten der Bundespolizei sowie von den den Landespolizeien aus Niedersachen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.