Hamburg: 15-Jähriger in der Elbe vermisst – Polizei prüft Zusammenhang mit schockierender Tat

An der Elbe in Hamburg hat es am Freitag einen Badeunfall gegeben. (Symbolbild)
An der Elbe in Hamburg hat es am Freitag einen Badeunfall gegeben. (Symbolbild)
Foto: imago stock&people & imago images/Stephan Wallocha

Mit der Hitze steigt auch die Lust nach einem kühlen Bad. Ob Nordsee, Ostsee oder Flüsse und Seen in der Umgebung. Dort, wo es Wasser gibt, haben sich die letzten Tage viele Menschen versammelt. In Hamburg war das beispielsweise an der Elbe der Fall.

Doch für einen 15-Jährigen nahm der Badeausflug in Hamburg ein übles Ende. Er sei laut Angaben der Polizei von der Strömung mitgerissen worden. Auch am Montag gab es noch keine neuen Erkenntnisse über den Verbleib des Jungen.

Hamburg: Taucher und Drohnen suchen Vermissten

Der tragische Vorfall ereignete sich am Freitagabend. Ein 17-Jähriger und ein 22-Jähriger versuchten noch, dem Jungen im Wasser zur Hilfe zu kommen.

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Während der 17-Jährige selbstständig das Ufer erreichte, wurde der 22-Jährige entkräftet aus dem Wasser gezogen. Nach dem Vermissten wurde mit Hilfe von Tauchern und Drohnen gesucht.

Noch unklar ist ein möglicher Zusammenhang dieses Falls mit einer mutmaßlichen Messerattacke am Kalischer Platz in Hamburg-Harburg vom Samstag.

Zusammenhang mit Vorfall in Hamburg?

Dabei soll ein 19-Jähriger einen 16-Jährigen unvermittelt von hinten angegriffen und mutmaßlich mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Der Rumäne sollte noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.

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Das ist die Elbe:

  • Die Elbe entspringt im tschechischen Riesengebirge
  • Bei Cuxhaven mündet die Elbe in die Nordsee
  • Die Elbe besitzt eine Gesamtlänge von 1.094 Kilometern
  • Die Elbe ist der vierzehntlängste Fluss in Europa
  • Die Elbe fließt in Deutschland durch die Landeshauptstädte Dresden, Magdeburg und Hamburg
  • Die Elbe bildete bis 1989 auf 94 Kilometern die innerdeutsche Grenze

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Das Opfer musste notoperiert werden. Sein Zustand war laut Polizei weiter kritisch. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um den Bruder des vermissten Schwimmers. Nach Polizeiangaben dauern die die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat an.

Nicht nur in Hamburg Badeunfälle

Ein ähnlicher Fall ereignete sich an der Elbe bei Kollmar (Kreis Steinburg), wo Einsatzkräfte bis tief in die Nacht nach einer Neunjährigen suchten.

Das Mädchen aus Elmshorn war nach Polizeiangaben gegen 17.50 Uhr ins Wasser gegangen und von einem Sog mitgerissen worden. Die Suche verlief bisher erfolglos.

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Zwei weitere Badeunfälle in Schleswig-Holstein endeten tödlich. Am Sonntag entdeckten Feuerwehrleute im Einfelder See bei Neumünster die Leiche einer 13-Jährigen etwa 30 Meter vom Ufer entfernt.

Ebenfalls tragisch endete das Bad in einem See in Müssen (Kreis Herzogtum Lauenburg) am Samstagabend für einen 19-Jährigen. (dpa/lh)