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Hamburg: Emotionale Aktion in der Innenstadt – ein Zeichen gegen die Hamas

Die St. Petri Kirche in der Hamburger Innenstadt will ein Zeichen setzen und rührt Menschen mit emotionaler Aktion…

© Imago / Funke Fotoservice

Angehörige von Hamas-Geiseln: Scholz muss politischen Druck machen

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich in Israel mit Angehörigen von Hamas-Geiseln mit deutscher Staatsbürgerschaft getroffen. Er erwarte keinen militärischen Einsatz Deutschlands, sagte anschließend Chanaan Cohen, dessen 79-jährige Schwester in Gewalt der Islamisten ist: "Aber der politische Druck, der muss da sein."

Passanten in der Hamburger Innenstadt staunen nicht schlecht, als sie am Mittwoch (8. November) vor der St. Petri Kirche 200 leere Stühle sehen.

Der Grund ist sehr traurig und soll Menschen in und um Hamburg zum Nachdenken anregen…

Hamburg setzt ein Statement

Die Nordkirche hat mit 200 leeren Stühlen auf die von der Terrororganisation Hamas entführten israelischen Geiseln in der Stadt Hamburg aufmerksam gemacht. Direkt neben der Hamburger Hauptkirche St. Petri erinnerte die norddeutsche Evangelisch-Lutherische Kirche am Mittwoch (8. November) gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde der Hansestadt an das Schicksal der Menschen, wie der NDR berichtet.

Das stille Zeichen lautet „Bring them Home“ – deutsch: „Bringt sie nach Hause“. Bei der Aktion gegen Judenfeindschaft soll jeder Stuhl das Fehlen der Entführten symbolisieren.

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Hamburg: „Ein deutliches Zeichen“

Der Landesrabbiner Shlomo Bistritzky sprach vor Ort ein Gebet. Pastorin Hanna Lehming wurde in einer Mitteilung zitiert: „Angesichts des beängstigenden Antisemitismus in Deutschland soll die Aktion am Vorabend des 9. November ein deutliches Zeichen gegen Judenfeindschaft setzen.“


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Die Hintergründe sind bitter: Am Samstag (7. Oktober) hatten Terroristen der Hamas und anderer Gruppen bei Massakern und Angriffen im israelischen Grenzgebiet mehr als 1.400 Menschen getötet und viele Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.