Hamburg: Streik bei Shopping-Riesen! Diese Läden sind betroffen – „Sind stinksauer“

In Hamburg bleiben am Wochenende einige Läden geschlossen.
In Hamburg bleiben am Wochenende einige Läden geschlossen.
Foto: IMAGO / Fotostand IMAGO / Jürgen Heinrich

Auch an diesem Wochenende wird es viele Shopping-Fans in die Innenstadt von Hamburg ziehen.

Doch am Freitag und Samstag kommt es in Hamburg zu erneuten Warnstreiks im Einzelhandel, weil viele Beschäftigte „stinksauer“ sind.

Hamburg: Erneute Warnstreiks

Vergangenes Wochenende sollte es durch den Streik der Bahn und viele Bauarbeiten zu einem Verkehrschaos in der Hansestadt kommen, weshalb Experten davon abrieten, die Stadt zu verlassen. Jetzt gibt es wieder einen Streik. Diesmal geht es aber nicht um die Bahn, sondern um den Einzel- und Versandhandel.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag zu einem Warnstreik aufgerufen. Nach eigenen Angaben werden um die 300 Streikenden erwartet.

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Es streiken unter anderem Mitarbeiter der Kaufland-Filialen in Wandsbek, Bramfeld und Neugraben, so wie viele H&M-Filialen, zwei Zara-Fillialen, Primark, Douglas und Thalia. Auch Supermärkte wie Netto, Rewe und Penny sind betroffen, sowie Ikea und Galeria. Zudem streiken Mitarbeiter von H&M Logisitk.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Grund für den Streik ist, dass es zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern zu keiner fairen Einigung käme, lässt sich die Verhandlungsführerin von Verdi Hamburg in einer Mitteilung zitieren. „Die Beschäftigten sind stinksauer.“ Sie würden bereits seit über vier Monaten hingehalten werden.

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Der Einzelhandel habe enorme Umsatzzuwächse erwirtschaftet und alle Beschäftigten hätten während der Coronapandemie herausragende Arbeit geleistet. Dafür hätten sie Respekt und Wertschätzung verdient.

Hamburg: Verdi stellt Forderungen

Verdi fordert 4,5 Prozent Entgelterhöhung und 45 Euro mehr Lohn sowie im Einzelhandel ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.

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Ob der Streik die Verhandlungen voranbringt, wird sich zeigen.(fk)