Hamburg: Streit an den Landungsbrücken eskaliert! Plötzlich werden Messer gezückt

Ein eskalierter Streit an den Landungsbrücken hat am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Polizei Hamburg gesorgt.
Ein eskalierter Streit an den Landungsbrücken hat am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Polizei Hamburg gesorgt.
Foto: imago images/Blaulicht News

Großeinsatz an den Landungsbrücken in Hamburg! Am Mittwochabend ist ein Streit zwischen drei Personen heftig eskaliert.

Laut Polizei Hamburg verlagerte sich die Auseinandersetzung in die S-Bahn-Station und anschließend sogar auf die Gleise. Dann griffen zwei der Beteiligten plötzlich zu Messern und stachen aufeinander ein!

Hamburg: Bahnverkehr unterbrochen

Davon haben Zeugen berichtet, die die krassen Szenen beobachteten. Die zwei Messerstecher erlitten teils schwere Stichverletzungen, der dritte Beteiligte wurde am Kopf verletzt.

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Da zunächst völlig unklar schien, was genau passiert war, wurde der Bahnverkehr für mehrere Stunden eingestellt. Zwei Züge mussten mitten auf ihren Strecken anhalten, damit nach den Tätern gesucht werden konnte.

Die Feuerwehr rückte mit drei Rettungswagen, die Polizei Hamburg mit diversen Funkstreifenwagen an. Die Bundespolizei unterstützen die Einsatzmaßnahmen ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen. Nach rund einer Stunde stand fest, dass sich bereits alle Tatbeteiligten im Polizeigewahrsam befanden.

Feuerwehr Hamburg muss Messerstecher medizinisch behandeln

Die Zeugen konnten die beiden Messerstecher zweifelsfrei identifizieren, die dritte Person wurde wenig später auf dem S-Bahn Gleis angetroffen.

Alle drei mussten durch Notfallsanitäter der Feuerwehr Hamburg medizinisch versorgt werden, bevor sie unter Polizeibegleitung in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden sind.

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Die Polizei Hamburg stellte ein Klappmesser, ein Cuttermesser sowie einen Schraubenschlüssel und als weiteres Beweismittel ein völlig blutverschmiertes T-Shirt sicher. Das LKA 26 führt die weiteren Ermittlungen.

Lebensgefahr besteht bei keinem der Verletzten. Zwei Zeugen mussten durch Einsatzkräfte betreut werden, da sie unter Schock standen. Erst nach über drei Stunden war der Einsatz beendet. (lh)