Hamburg: Paar kauft eine Wohnung – nach dem Einzug beginnt der Horror

Nach dem Einzug begann für ein Paar aus Hamburg ein Albtraum (Symbolbild).
Nach dem Einzug begann für ein Paar aus Hamburg ein Albtraum (Symbolbild).
Foto: picture alliance / Zoonar

Eigentlich wollte ein Paar aus Hamburg sich einen Traum erfüllen und in eine schicke Altbauwohnung investieren.

Doch mit dem was dann passierte, hätten Sergej und Regina Behm aus Hamburg nicht gerechnet. Denn direkt nach dem Umzug entwickelte sich die Situation im neuen Heim zum Albtraum.

Hamburg: Wohnungstraum sorgt für viel Stress

Die Wohnung hat den beiden am Anfang sehr gut gefallen, weil sie sich in einem zentralen gelegen Stadtteil liegt und einen fairen Kaufpreis hatte. Doch später kam der Schock.

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Ihr Leid mit der Wohnung begann nach dem Kauf. In der Küche und im Wohnzimmer gibt es seit zwei Jahren deutlich sichtbare Wasserschäden. Das Paar behauptet, dass der Bauträger das Dach während der Aufstockung des Hauses nicht ausreichend abgedeckt hat.

Sie hätten den Bauträger mehrfach angerufen und den Zustand kritisiert. „Er meinte: ,Ja, wir machen das.’ Und erst ein halbes Jahr später kam eine Plane“, erzählt Regina Rehm im Gespräch mit dem NDR.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Hamburg: Klage gegen den Bauträger

Der Bauträger ist ein ehemaliger CDU-Bürgerschaftsabgeordneter, sein Name darf aber aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden. Über seine Anwältin lässt er mitteilen, dass eine Berichterstattung über den Fall „unzulässig“ sei, berichtete der NDR.

Die Rehms haben schon den Bauträger verklagt, dieser habe es jedoch geschafft, die Gerichtsprozesse seit einem Jahr zu verschieben. Stromkabel hängen an der Fassade. Schimmelige Kellerräume und vergammelte Baustoffe sind ein weiteres Problem.

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Bei den Nachbarn ist die Lage sogar schlimmer. Im Souterrain gebe es undichtes Mauerwerk. Auf der Dachterrasse stehen Pfützen statt des vereinbarten Bangkirai-Holzes. Rund um das Bauprojekt laufen mehrere Gerichtsverfahren. Die Einwohner befürchten aber, dass die Verfahren noch ein paar Jahren dauern werden. (mae)