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Haspa: Spektakulärer Bankraub mitten in Hamburg scheiterte – jetzt wurde dieser Mann gefasst

Haspa: Spektakulärer Bankraub mitten in Hamburg scheiterte – jetzt wurde dieser Mann gefasst

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Haspa: Die Polizei verzeichnet einen Fahndungserfolg (Archivbild). Foto: blaulicht-news

Es war ein spektakulärer Vorfall in Hamburg-Altona im Oktober 2020: Mehrere Täter hatten dort mit professioneller Ausrüstung versucht, eine Haspa-Filiale leerzuräumen.

Erfolgreich waren sie damit allerdings nicht, sondern scheiterten knapp. Bis zum Tresorraum der Haspa-Filiale waren sie vorgedrungen.

Haspa: Eine Filmszene in der Hansestadt

Wie die Polizei mitteilte, hatten die Täter im Keller des Gebäudes mehrere schwere Türen gewaltsam geöffnet und waren letztlich bis vor den Tresor gelangt.

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Dort hatten sie versucht, sich mit einem massiven und großen Kernbohrer einen Zugang zum Tresor zu bohren. Es wird vermutet, dass sie bei der Tatausführung gestört wurden und letztlich flüchteten.

Der Raub war offenbar minutiös vorbereitet worden. So hatten die Täter unter anderem vorhandene Installationen zur Raumüberwachung manipuliert, um beim Eindringen in das Geldinstitut keinen Alarm auszulösen.

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Daten und Fakten zur Haspa:

  • Die Hamburger Sparkasse (Haspa) ist seit ihrer Gründung im Jahr 1827 die Bank für alle Hamburger
  • Die Haspa ist die führende Bank für Privatkunden und mittelständische Firmenkunden in der Metropolregion Hamburg
  • Zudem ist die Haspa die Gründerbank Nummer eins in Hamburg
  • 120 Filialen hat die Haspa in der Metropolregion Hamburg
  • Mit 5.000 Mitarbeitern und 250 Ausbildungsplätzen ist die Haspa einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in Hamburg

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Haspa: Die Ermittlungen sind erfolgreich

In der Ermittlungen kam ein Verdächtiger aus Berlin in den Fokus von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Wegen bestehender Fluchtgefahr erwirkte die Staatsanwaltschaft zum Zwecke der Verfahrenssicherung daraufhin einen Haftbefehl beim zuständigen Ermittlungsrichter.

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Mehr News aus Hamburg:

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Der 40-jährige Libanese wurde von Einsatzkräften der Berliner Intensivfahndung in Berlin verhaftet.

Die Beamten ermitteln weiter, um die weiteren Mittäter herauszufinden. Die Hamburger Polizei prüft, ob mögliche Zusammenhänge zu gleichgelagerten Taten im Bundesgebiet gebe.

Nach wie vor wird beispielweise nach den Verantwortlichen für einen Einbruch in eine Haspa-Filiale in Norderstedt gefahndet. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (mae)