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Hund in Hamburg: Was einem Welpe widerfahren ist, verschlägt einem den Atem

Hund in Hamburg: Was einem Welpe widerfahren ist, verschlägt einem den Atem

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Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

Schrecklich was einem Hund in Hamburg passiert ist! Der Welpe wurde in einem Wald ausgesetzt.

Jetzt hat das Tierheim in Hamburg, in dem der Hund betreut wird, einen schlimmen Verdacht.

Hund in Hamburg vermutlich erst drei Monate alt

Der vermutlich drei Monate alte Welpe Soba sei nach Angaben des „Hamburger Abendblattes“ im Naturschutzgebiet Boberger Niederung in einem Gebüsch gefunden worden.

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Daten und Fakten zum Hamburger Tierschutzverein:

  • Vollständiger Name: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV)
  • Sitz in der Süderstraße 399 im Hamburger Stadtteil Hamm
  • Zentrale Aufgabe ist der Betrieb des dortigen Tierheims
  • Der Verein hat über 5.000 Mitglieder und rund 90 Mitarbeiter im Tierheim
  • Jährlich werden bis zu 10.000 Tiere aufgenommen
  • Die jährlichen Kosten für das Tierheim belaufen sich auf fünf Millionen Euro
  • Die Hälfte der Summe wird durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Erbschaften aufgebracht

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Dort sei er höchstwahrscheinlich ausgesetzt worden. Das Tierheim Süderstraße, in dem der Welpe nun gepflegt werde, hat eine schlimme Vermutung: „Er passt optisch genau in das Verkaufsschema eines bekannten Hamburger Welpenhändlers.“

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Warum wurde der Hund in Hamburg ausgesetzt?

Aber warum setzt ein Welpenhändler einen Hund im Wald aus? Eigentlich möchte er mit den Hunden doch Geld verdienen, was zumeist zum Leid der jungen Tiere ist, weil diese katastrophal behandelt werden.

Das Tierheim hat auch darauf eine Antwort. Möglicherweise sei ein Verkauf gescheitert und der Händler habe den armen Welpen dann ausgesetzt, um seine Spuren zu verwischen.

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Der erste Fall von Welpenhandel in Norddeutschland wäre das nicht. Immer wieder finden abgemagerte Welpen sich in der Obhut eines Tierheims wieder, weil sie Opfer von illegalem Welpenhandel wurden (MOIN.DE berichtete).

Hund in Hamburg erholt sich

Der Mischling Soba hat sich von dem herzlosen und brutalen Beginn seines Lebens aber anscheinend wieder einigermaßen erholt. Das „Hamburger Abendblatt“ schreibt, der Welpe spiele viel, habe aber noch mit Juckreiz und Würmern zu kämpfen.

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Für Soba endete der vermutlich illegale Welpenhandel also gerade nochmal gut. Jetzt, wo der Rüde in Sicherheit ist, kann er auch hoffentlich ein ganz normales Welpen-Leben führen und muss nie wieder so etwas Schreckliches erleben. (fk)