Mieten in Hamburg: Paar wird nach 30 Jahren aus Wohnung geschmissen – daraufhin greift es zu ungewöhnlicher Maßnahme

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Der Wohnungsmarkt in Hamburg ist hart und bringt für viele Menschen große Herausforderungen mit sich. Die Mieten steigen, doch die Löhne bleiben gleich. Für viele Hamburger und zukünftige Hamburger ist es mittlerweile kaum mehr möglich, eine Wohnung zu finden, geschweige denn, diese zu bezahlen.

Doch auch für die Menschen, die die Miete für eine teure Wohnung aufbringen könnten, ist es nicht einfacher. Denn in Hamburg stehen kaum Wohnung zur Verfügung.

Mieten in Hamburg: Ehepaar muss nach 30 Jahren aus der Wohnung

Jutta und Ernst Post wohnen seit 30 Jahren in Eimsbüttel. Weil ihr Vermieter Eigenbedarf angemeldet hat, müssen sie nun aus ihrer Wohnung raus. Um eine neue Bleibe zu finden, haben sie ein Jahr Zeit. Doch die Suche gestaltet sich als sehr schwierig. In ihrer Verzweiflung greifen sie zu ungewöhnlichen Maßnahmen.

1.250 Euro haben sie für die Miete einer neuen Wohnung monatlich zur Verfügung, doch auf Bewerbungen kriegen sie häufig erst gar keine Antwort und auch über einen Makler hat es bisher noch nicht funktioniert.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Mieten in Hamburg: Ehepaar greift zu ungewöhnlichen Maßnahmen

Neben der Suche über das Internet und mit der Unterstützung verschiedener Makler sieht das Paar keine andere Möglichkeit, als in der Stadt Flugblätter zu verteilen. „Wer Weiß Was”, ist darauf zu lesen und richtet sich an potentielle neue Vermieter.

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Doch auch diese Maßnahme scheitert. Eine Wohnung in ihrem Budget haben sie nicht bekommen. Stattdessen würde es nun um einiges teurer werden, erzählt Jutta Post in „NDR”. Dafür sei die Wohnung auch etwas größer als geplant.

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Für 250 Euro mehr im Monat verlassen sie Eimsbüttel und beziehen eine Wohnung im Stadtteil St. Pauli. Doch trotz intensiver Suche hatten Jutta Post und ihr Mann keine Chance, eine Wohnung ohne Hilfe zu finden. Auch die Flyer haben nichts genützt.

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Ihre neue Bleibe war ein Angebot der Hausverwaltung ihrer alten Wohnung. Dass sie nun direkt über Hamburgs bekanntester Partymeile wohnen, stört das Paar nur bedingt. Die beiden mögen Altbauwohnungen und die Wohnung gefalle ihnen. Für 86 Quadratmeter zahlen die Eheleute nun 1.500 Euro Warmmiete. (kl)