Nena hält drei Songs durch, dann ist sie wieder außer Rand und Band: „Lasst euch keinen Schei** erzählen“

Nena bei einem Konzert (Symbolfoto).
Nena bei einem Konzert (Symbolfoto).
Foto: IMAGO / Karina Hessland

Nena musste mal wieder einen raushauen. Statt bei einem Konzert einfach nur ihre Songs zum Besten zu geben – so wie es früher üblich war – äußert sich die Hamburgerin vor ihren Fans regelmäßig auch zur Corona-Pandemie.

Das endet immer wieder in Eklats, weil die Meinung von Nena zur Pandemie sehr speziell ist. Aufrufe zum Hygieneregeln brechen bei einem Konzert, Partys, an denen auch lügende Querdenker dabei sind – das ist ihre Bilanz der letzten Wochen.

Nena kann es nicht lassen

Nun war Nena in Thüringen zu Gast. Und konnte es auch dort wieder nicht lassen.

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Über den Auftritt berichtet unser Partner-Portal „thueringen24.de“. Nach drei Songs konnte (oder wollte?) sich Nena in Apolda anscheinend nicht mehr zurückhalten und sagte zum Publikum: „Geimpft oder Ungeimpft. Schwarz und weiß, ich mache da nicht mit. Wir sind alle eins. Hören wir auf zu spalten.“

Da lässt sich wohl heraushören, dass Nena Ungeimpfte für diskriminiert hält. Bei dem Konzert selbst waren übrigens Geimpfte, Genese und negativ Gestestete zugelassen.

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Das ist Nena:

  • Nena wurde am 24. März 1960 als Gabriele Susanne Kerner in Hagen geboren
  • Nena ist eine deutsche Popsängerin
  • Mit dem Hit „99 Luftballons“ ihrer Band Nena wurde sie 1983 während der Neuen Deutschen Welle bekannt
  • Mit weltweit 25 Millionen verkauften Tonträgern zählt sie zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschen Musikgeschichte
  • In den 1980er-Jahren hatte Nena eine heimliche einjährige Affäre mit Udo Lindenberg
  • Mit Philipp Palm, einem zwölf Jahre jüngeren Schlagzeuger und Musikproduzenten, hat Nena zwei Kinder. Die Familie lebt in Hamburg-Rahlstedt

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Nena lobt Thüringer Polizei

Wie „thueringen24.de“ zudem berichtet, sagte die Sängerin: „Lasst euch keinen Schei** erzählen – und ihr habt mega nice Polizisten.“

Offen blieb allerdings, was genau sie mit dem „Schei**“ meinte, der angeblich erzählt wird. Nur zu den Polizisten äußerte sie sich noch ausführlicher: „Ich war mal in Berlin auf ein paar Demos, da waren manche auch nicht so nice. Also vielen Dank an die Polizei in Thüringen. Und vielen Dank an die Eltern, die ihre Kinder schützen.“

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Ob sie damit wohl Eltern meinte, die sich impfen ließen und so auch ihre Kinder vor dem Coronavirus schützen, für die unter 12 Jahren noch kein Impfstoff zugelassen ist? Wohl eher kaum.

Den ganzen Artikel über den Auftritt kannst du bei „thueringen24.de“ lesen. (rg)