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Rammstein-Konzert in Hamburg: Fans feiern riesige Party, aber es gibt Stress – „Noch nirgends gehabt“

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Mit über 1,8 Mio. Einwohner ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Außerdem kommen rund sieben Mio. Touristen pro Jahr in die Hansestadt. Doch was macht die Stadt so beliebt und einzigartig?

Was für eine Show und was für ein Alarm. Das Rammstein-Konzert in Hamburg hat gehalten, was versprochen wurde: Eine spektakuläre Show. Das Volksparkstadion stand quasi in Flammen – und jeder freute sich (hier mehr dazu).

Rammstein ist weltweit bekannt dafür, es bei jedem Konzert mächtig krachen zu lassen. Das wurde auch von den Fans in Hamburg erwartet. Sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch stand die erfolgreiche Band auf der Bühne im Volksparkstadion und begeisterte die Anwesenden mit einer gigantischen Pyroshow.

Rammstein-Konzert in Hamburg: Hohe Erwartungen von Fans

Wäre die nicht so ausgefallen wie erwartet, hätte sich das Konzert möglicherweise auch zum Flop entwickelt. Denn fernab von Rammstein waren so einige mit den Zuständen rund um den Volkspark nicht zufrieden.

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Beim Konzertveranstalter FKP-Scorpio tummeln sich diverse Beschwerden von Fans, die sich aber dennoch begeistert von der Show zeigen. So heißt es von einem Besucher, der bei der ersten Show am Dienstag dabei war, auf Facebook: „Show Mega! Sound nicht gut, zuviel Bass, Tills Stimme kam nicht durch, Parken Katastrophe. Die alkoholfreien Getränke waren auch schnell aus. Saß dann zwei Stunden auf dem Trockenen. Aber alles in allem ist Rammstein Kult und es hat sich gelohnt.“

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Einige Konzert-Besucher haben ähnliche Erfahrungen gemacht. So heißt es von einem Mann in einer Antwort: „Sound fand ich nach Leipzig und Berlin gestern auch nicht so gut. Kann auch sein, dass es da anders klang, weil ich diesmal im Innenraum stand und letztens saß.“

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Und eine Frau meint: „Ich hab‘ selten solch ein Chaos erlebt. Jeder Ordner hat uns woanders geschickt. Sitzplatzsuche hat somit gut 90 Minuten gedauert.“ Eine weitere schreibt an den Konzert-Veranstalter FKP-Scorpio gerichtet: „Das Konzert gestern war super, aber eure Ordner am Einlass eine glatte Sechs. Die weiblichen Ordner waren nicht verteilt, viele sind ohne Kontrollen (Tasche und Körper) reingekommen!“

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Rammstein-Konzert in Hamburg: Einige Kritik an der Situation

So richtig ein Dorn im Auge war aber den meisten Menschen die Parksituation am Volksparkstadion am Dienstag. „Wir waren gestern von Kiel zum Stadion drei Stunden unterwegs und dann viel zu wenig Parkplätze“, heißt es unter anderem.

Foto: IMAGO / Lobeca

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Oder: „Kann mich hier den Kommentaren zur Parkplatz- und Anfahrt-Situation aber nur anschließen. Sechs Stunden für eine Strecke von normal drei Stunden“ und „so ein Chaos bei der Anfahrt hab ich in meinem ganzen Leben noch nirgends gehabt.“

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Das Konzert des Jahres in Hamburg für viele hatte also auch einen Beigeschmack. Umso schöner, dass der Auftritt von Rammstein selbst fast ausschließlich Lob einheimst. Schon in Berlin sorgte die Kult-Band vor Kurzem vor 66.000 Fans im Olympiastadion für Furore und hüllte den Ort in ein Inferno aus Feuer und Rauch.