Tim Mälzer leidet heftig unter Corona-Krise – deswegen tut er jetzt DAS

Tim Mälzer findet, dass Gastronomen nicht genug geholfen wird.
Tim Mälzer findet, dass Gastronomen nicht genug geholfen wird.
Foto: imago/News4HH

Hamburg. Gastronomen wie Tim Mälzer schlittern mit jedem Tag, an dem ihre Restaurants geschlossen sind, tiefer in die Krise. Auch wenn seit dem 20. April Geschäfte bis 800 Quadratmeter wieder öffnen dürfen, gilt dies nicht für Restaurants.

Aktuell sieht es daher nicht gut aus für Tim Mälzer und seine Kollegen, die alle Angst vor der Total-Pleite haben. Der 49-Jährige hat deswegen klare Forderungen an die Politik.

Tim Mälzer: „Das bringt alles nichts"

Vor dem Hamburger Rathaus initiierte der Koch eine Demonstration mit anderen Gastronomen. 420 leere Stühle stellten sie auf, um auf die Probleme in der Coronakrise aufmerksam zu machen.

Dem Sender ntv sagte Mälzer, es würde nicht reichen, dass die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für Speisen von 19 auf sieben Prozent gesenkt hat.

„Das bringt alles nichts, das ist alles so kurzfristig gedacht“, meint der Koch. „Und es ist so 'hier nimm und halt die Schnauze' und ich glaube einfach nicht daran, dass es reicht.“

++ Coronavirus in Hamburg: Ab heute Maskenpflicht ++ So nähst du dir eine Maske ++ Unterricht für Abschlussklassen startet ++

Mälzer fordert daher etwas anderes: Ein Hilfspaket der Regierung für die gesamte Gastro-Branche. (rg)