Aida-Fans in Sorge! Düstere Vermutung über diese Schiffe

Wie sieht die Zukunft der „Aida Vita“ aus?
Wie sieht die Zukunft der „Aida Vita“ aus?
Foto: picture alliance / imageBROKER

Das klingt alles andere als gut! Aus dem Quartalsbericht des Kreuzfahrt-Konzerns Carnival Corporation, zu dem auch das italienische Unternehmen Costa Crociere und Aida gehören, lässt sich eine unschöne Vermutung über die Zukunft beliebter Schiffe ableiten.

Ein Teil des Berichts ist eine Übersicht über die Dampfer, die momentan in Betrieb sind oder bis Juni 2022 wieder in See stechen sollen. Vier Schiffe fehlen in der aktuellen Übersicht. Was Aida mit den Dampfern vorhat, ist noch nicht klar. Angesicht erneuter, wirtschaftlicher Verluste liegt aber eine düstere Vorahnung nahe.

Aida: Diese Schiffe sind nicht aufgeführt

Da ist einerseits natürlich die „Aida Cosma“. Die Fertigstellung beziehungsweise Auslieferung des neuen Flüssigerdgas-Schiffes der Reederei wurde erst kürzlich auf unbestimmte Zeit verschoben (MOIN.DE berichtete).

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Doch auch die „Aida Mira“, „Aida Aura“ und „Aida Vita“ sind in dem Bericht nicht aufgeführt. Damit liegt die Vermutung nahe, dass diese Schiffe nicht vor Juli 2022 wieder zum Einsatz kommen. Wenn überhaupt.

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Demgegenüber steht, dass für die genannten Schiffe bereits Anfang 2022 Kreuzfahrten angeboten werden. So soll die „Vita“ im Februar 2022 wieder auf Reisen gehen, für die „Aura“ und die „Mira“ ist dies nach aktuellem Stand im April 2022 geplant.

Werden die drei Aida-Schiffe sogar verkauft?

In Hinblick darauf, dass es sich bei den drei Schiffen um die aktuell ältesten der Flotte handelt, könnte man bei den Überlegungen jedoch noch einen Schritt weitergehen.

Erst kürzlich hatte die Reederei ihre neue Unternehmensstrategie bekannt geben. Ab 2030 will Aida das erste klimaneutrale Kreuzfahrtschiff in den Dienst nehmen und ab 2040 sogar emissionsneutral unterwegs sein (MOIN.DE berichtete).

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Ein Verkauf der „Vita“, „Aura“ und „Mira“ liegt also nahe. Wann das sein wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt nicht fest. Es bleibt damit abzuwarten, wie der Konzern Carnival Corporation mit den Schiffen plant. (mk)