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Aida-Schiff sorgt für krasse Szenen – „Imposant“

Aida Cosma
Die Aida Cosma hat die Werft verlassen. Foto: picture alliance/dpa/Meyer Werft

Es war das langersehnte Highlight des Wochenendes für Aida-Fans: Die Emsüberführung der „Aida Cosma“. Das Schiff absolvierte bei Tag und bei Nacht so einige spannende Etappen.

An der Ems selbst standen die Autos auf den Parkplätzen Reihe an Reihe, zahlreiche Schaulustige versammelten sich an den Ufern des Flusses und teilten später ihre Bilder vom neuen Ozean-Riesen in den Sozialen Netzwerken. Am Sonntag dann lag die „Aida Cosma“ bereits im niederländischen Eeemshaven.

Aida: Brücken auf einmal ganz klein

Zu den Highlights auf dem Weg in das Nachbarland zählten vor allem die Fahrt durch die Weener Brücke, die Jann-Berghaus-Brücke und natürlich das Emssperrwerk.

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+++ Aida-Urlauber hatte eine Befürchtung vor seiner Reise – jetzt richtet er eine Nachricht an alle Kreuzfahrt-Fans +++

Neben dem gigantischen Neubau der Aida-Flotte wirken die Brücken plötzlich wie klitzekleine Miniaturausgaben. „Toll, das mal zu sehen und danke nochmal an das Aida-Team für die Geschenke vor Ort am Emssperrwerk“, schreibt ein Aida-Fan unter einen Beitrag der Reederei.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Aida-Fans feiern die Cosma

Manche Fans berichten sogar, dass sie die gesamte Tour von Papenburg bis zum Emssperrwerk mitgefahren seien – ungefähr 40 Kilometer lang.

Andere sprechen von einem „beeindruckenden Erlebnis“ oder träumen bereits von anstehenden Fahrten mit der Cosma. Und selbst die, für die ein solch großes Schiff nichts ist, erkennen an: „Imposant!“

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Anfang November soll die „Aida Cosma“ auf eine erste Probefahrt auf der Nordsee Richtung Norwegen gehen. Letzte Arbeiten an dem Schiff sollen in Bremerhaven stattfinden, bevor es Ende des Jahres der Reederei übergeben werden soll.

Ein anderes Schiff der Flotte, die „Aida Mar“, beendete derweil am Sonntag ihre Norwegensaison und machte sich von Hamburg auf den Weg in Richtung der Kanaren. (rg)