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Büsum: Tote Schildkröte geborgen! Sensations-Fund an der Nordsee sorgt für Verwunderung

Eine Entdeckung vor der Küste von Büsum mit der niemand gerechnet hätte. Diese Art von Schildkröte ist nur selten in der Nordsee anzutreffen.

Eine Entdeckung vor der Küste von Büsum mit der niemand gerechnet hätte. Diese Art von Schildkröte ist nur selten in der Nordsee anzutreffen.
© IMAGO / Frank Drechsler, Westküsten-News

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Die Besatzung des Tonnenlegers „Triton“ machte bei einer Ausfahrt am Montag vor der Küste von Büsum eine überraschende Entdeckung, mit der sicherlich niemand gerechnet hatte. Im Fahrwasser des knapp 50 Meter langen Schiffes entdeckten die Besatzungsmitglieder etwas ungewöhnliches treiben. Was zunächst wie ein Baumstamm wirkte, entpuppte sich als etwas mit dem sicherlich niemand gerechnet hätte.

Der Besatzung gelang es, mit eigenen Mitteln, das Objekt zu bergen und anschließend aufs Festland nach Büsum zu bringen. Bei dem Fund handelt sich um eine sogenannte Lederschildkröte. Im Hafen musste ein Gabelstapler eingesetzt werden, um den Kadavar weiter transportieren zu können. Von der Nordesseküste aus, soll die Schildkröte zu weiteren Untersuchungen an die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht werden.

Büsum: Besonders ungewöhnliche Entdeckung in der Nordsee

Eine solcher Sensations-Fund ist sehr ungewöhnlich an der Nordesseküste. Denn: die Tiere leben normalerweise in tropischen und subtropischen Gewässern und verirren sich nur äußerst selten in deutsche Gewässer. Obwohl die Tiere eigentlich in anderen Regionen heimisch sind, vertragen sie aber auch kältere Gewässer, so dass sie insbesondere in den Sommermonaten auch in den gemäßigteren Zonen gesichtet werden können.

Die Schildkröte wurde vor der Küste von Büsum gefunden. Foto: Westküsten-News

Ein Transport der Überreste gestaltet sich gar nicht so einfach. Die Lederschildkröten gelten als die größten Tiere ihrer Art. Sie können bis zu zweieinhalb Meter lang und bis zu 700 Kilogramm schwer werden.


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Wie genau diese Schildkröte vor Büsum umgekommen ist, bleibt zunächst unklar. Nach ersten Vermutung geriet das Tier wahrscheinlich vor der deutschen Nordseeküste in eine Schiffsschraube und wurde dabei getötet. Die genaueren Umstände werden nun im Rahmen der Untersuchung an der Hochschule geklärt.