Veröffentlicht inNorddeutschland

Camping: Kaum zu glauben, was hinter dieser Tür vor sich geht – „Blasen, anfassen“

Scheinbar achtlos abgestellte Wohnmobile geben in Norddeutschland Rätsel auf. Was dahintersteckt, hat mit Camping wenig zu tun.

u00a9 IMAGO / Krauthu00f6fer

Hilfreiche Tipps fürs Camping: So gelingt euer Urlaub im Freien

Mit diesen Tipps für Camping-Anfänger gelingt euch ein erholsamer Urlaub im Freien.

Die Frau, die das einsame Wohnmobil am Straßenrand entdeckt hat, macht sich Sorgen. Ist hier ein Camping-Liebhaber in Not? Zu lange steht es an der Waldgrenze und ist doch immer zur Abfahrt bereit.

Wer genau hinsieht, weiß, was hier wirklich passiert. Und das setzt Camping und Liebhaber in einen ganz anderen Zusammenhang…

Camping: Wartet hier jemand schon lange auf Hilfe?

In gespielter Sorge berichtet eine Camping-Kennerin von einem scheinbar arglos abgestellten Wohnmobil in Deutschland, irgendwo an einer Landstraße in Niedersachsen. Braucht hier jemand Hilfe?

Wohl kaum, denn ein kleiner Aufdruck an der Beifahrertür verrät, was hier wirklich abgeht: „Sexy Girls“ steht da, zusammen mit einem roten Herz. „Blasen, anfassen, 50 Euro“ lautet der Eintritt in das alte Wohnmobil.

+++Camping: Irre Übernachtungs-Möglichkeit an der Nordsee – „echt genial“+++

Camping: Was den Kindern sagen?

Um Reparaturen geht es hier wohl nicht, höchstens an gekränkten Egos vielleicht. Sexarbeit mit Camping-Feeling von damals. Camping-Kenner tauschen sich sofort aus – wichtige Frage: Was erzählt man den eigenen Kindern, die sich über ein so abgestelltes Wohnmobil am Waldrand wundern? Oder sich gar wirklich Sorgen machen. „Pilzberaterinnen“ oder „Bewacherinnen des Waldes“ sind ernstgemeinte Vorschläge.

Kein Camping, wie man es kennt: „Love-Mobile“ am Straßenrand. Foto: IMAGO / biky

Tatsächlich stehen an norddeutschen Landstraßen reihenweise „Love-Mobile“, wie die Mini-Bordelle auf Rädern auch heißen. Und gut besucht sind sie. Rund 100 Wohnmobile inklusive körpernaher Dienstleistungen stehen laut Polizei Niedersachsen aktuell verteilt an diversen Landstraßen.


Mehr News:


Und das Gewerbe ist legal. Wer sein Wohnmobil für Prostitutions-Zwecke anmeldet, hat keinerlei Strafen zu befürchten, wie das Sozialministerium mitteilt. „Voraussetzung ist, dass die parkenden Fahrzeuge den Straßenverkehr nicht beeinträchtigen und andere Autofahrer durch die angebotenen Leistungen nicht abgelenkt oder belästigt werden“, heißt es von Behördenseite.

+++ Norderney: Urlauber stürmen aus Restaurant – „Sowas machen wir nicht mit“ +++

Nur für Verwunderung sorgen die scheinbar sehr pannenanfälligen Camping-Gefährte immer mal wieder. Mit einer guten Geschichte ist hier aber schnell Abhilfe geschaffen, ganz ohne KFZ-Kenntnisse.