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Camping: Hier musst du genau hinsehen – Urlauber wollen „solche Plätze meiden“

Es ist eine wichtige Entscheidung, den passenden Campingplatz zu finden. Urlauber schauen bei einem Detail besonders genau hin – sonst wird’s teuer!

© IMAGO / Jochen Eckel

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Die Camping-Saison steht in den Startlöchern – Urlauber überall auf der Welt rüsten bereits ihren Mobile aus, um sich ins große Abenteuer zu begeben. Dazu gehört natürlich auch die Wahl des passenden Camping-Platzes.

In Camping-Foren fragen Urlauber immer wieder nach Ratschlägen, um den perfekten Platz für sich zu finden. Dabei herrschen rege Austausche über positive und negative Erfahrungen. In der neuesten Debatte steht besonders eines im Fokus: Vierbeiner. Unter Urlaubern macht sich ein übler Verdacht breit…

Camping und Vierbeiner

Viele Urlauber bringen nicht nur ihr Wohnmobil mit auf den Camping-Platz – sondern auch ihren Vierbeiner. Natürlich kann man den süßen Begleiter nicht einfach zu Hause lassen – und wieso auch? Doch scheint das mittlerweile gar nicht mehr so einfach…

„Gibt es überhaupt noch Camping-Plätze, wo Hunde gerne gesehen sind?!“, fragte ein Urlauber kürzlich in einer Facebook-Gruppe. Doch worauf basiert dieser Vorwurf? Es scheint, als würde der Preis für Hunde auf Camping-Plätzen immer weiter in die Höhe schnellen – davon halten Hundebesitzer wenig.

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Camping: Hohe Preise für Hunde

„5 Euro plus scheint 2024 normal zu sein“, schreibt der Urlauber. In den Kommentaren entfacht sich sofort eine hitzige Diskussion. Auch andere Urlauber sehen das als generellen Angriff der Camping-Plätze auf Hunde: „Hohe Preise deuten darauf hin, dass Hunde nicht erwünscht, aber geduldet sind.“

Die hohen Preise führen unter Besitzern zu Unverständnis – schließlich kostet der Hund dem Betreiber ja nichts, oder? Hier unterscheiden sich die Geister: „Der Hund kostet Wasser, die Beseitigung eventueller Schäden ist da auch mit abgedeckt.“ Darunter würde auch das Beseitigen von Hundekot zählen, welches Herrchen teilweise umgehen.


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Doch viele Hundebesitzer haben eine klare Meinung: Wo ihr Hund nicht willkommen ist, da fahren sie auch nicht hin. Dabei scheint ein Preis von zwei bis fünf Euro für die meisten Hundehalter auch tragbar zu sein. Wird es jedoch höher, dann wollen sie „einfach solche Plätze meiden.“

Camping: Preise unterscheiden sich oft nach Saison

Eine Recherche von MOIN.DE zeigt, dass sich die Preise bei vielen Camping-Plätzen je nach Saison unterscheiden. An der Ostsee variiert der Preis für einen Hund beim „Strandcamping Wallnau“ beispielsweise zwischen drei und sieben Euro. Ähnliche Preise findet man auf Fehmarn auf dem „Campingplatz Ostsee Katharinenhof“. An der Ostsee besticht vor allem der „Campingpark Kühlungsborn“ mit nur zwei Euro für einen Hund – egal in welcher Saison.

An der Nordsee zahlt man beispielsweise auf dem Platz „Insel-Camping-Borkum“ vier Euro. Nichtsdestotrotz teilen Urlauber auch Erfahrungen von Camping-Plätzen in Deutschland, auf welchen man gar nichts für Hunde zahlt. Das scheinen jedoch Ausnahmen zu sein. Es lohnt sich für Hundebesitzer, sich im Vorhinein zu erkundigen, wo genau man mit seinem geliebten Vierbeiner Urlaub machen möchte. Und: Wie viel man dafür bereit ist, zu zahlen.