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Camping: Beliebter Ostsee-Platz gekürt – kaum einer weiß von seiner schrecklichen Vergangenheit

Er zählt womöglich zu einem der schönsten Camping-Plätze an der Ostsee, doch was hier passiert ist, ahnt wirklich keiner…

u00a9 IMAGO / Mathias Marx IMAGO / Panthermedia

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Camping – und dann auch noch an der Ostsee; etwas Besseres können sich viele Urlauber kaum vorstellen.

Reisende haben jedoch ein Problem: An der Ostsee gibt es 715 Camping-Plätze! Wie soll man sich denn da entscheiden? Einer von ihnen hat jedoch eine grausame Geschichte, von der kaum jemand weiß…

Camping: Geheime Projekte der Vergangenheit

Lütow ist eine kleine Gemeinde auf der Insel Usedom. Direkt an der Steilküste zur Krumminer Wiek, nur wenige Meter entfernt von atemberaubenden Sandständen, befindet sich ein Camping-Platz, der schon viele Besucher begeisterte. Er wurde sogar von ZDF-Info zu einem der schönsten Plätze Deutschlands gekürt! Doch es war dort nicht immer so idyllisch, wie vielleicht anzunehmen wäre…

Hier waren vor vielen Jahren noch die Nationalsozialisten am Werk. Auf dem jetzt so ruhig erscheinenden Gelände entstanden einst in einer geheimen Forschungseinrichtung sogenannte „Wunderwaffen“ für Hitlers Wehrmacht. Die Errichtung dieser Institution diente der Verstärkung der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg.

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Camping-Platz unter Gewalt von Nationalsozialisten

Der aus dem ehemaligen Preußen stammende „Raketenpionier“ Wernher von Braun träumte sein Leben lang davon, eine Rakete zum Mond zu schießen. Geblendet von der Aussicht auf unbegrenzte Forschungsmittel, ging er den fatalen Pakt mit den Nationalsozialisten ein und entwickelte im Auftrag von Hitler auf Usedom eine Rakete mit Sprengkopf, welche auch „unsichtbarer Todesstrahl“ genannt wurde.


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1943 griffen britische Flugzeuge aus Angst vor den neuen Waffen mit knapp 600 Bomben das Nordende der Insel an. Rund 700 Menschen verloren hier ihr Leben und das Forschungszentrum wurde dem Boden gleich gemacht.

Heute genießen Camping-begeisterte hier das Rauschen des Meeres, die Stille der Natur und geben sich der vollen Entspannung hin – von den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit wissen jedoch nur die wenigsten. Lediglich eine Gedenkstätte in Karlshagen erinnert an die grausamen Taten.