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Camping: Illegal! Platz-Profis versuchen, sich um Kosten zu drücken – es drohen saftige Strafen

Viele Camping-Fans träumen von einem Leben auf dem Platz. Doch einige versuchen bei der Meldung ihres Wohnsitzes zu schummeln! Das kann teuer werden…

Camping: Dreiste Tricks von Urlaubern
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Ein Vollzeit-Leben auf dem Camping-Platz liegt immer mehr im Trend. Manche wollen sich kein Haus oder eine Wohnung mehr leisten, andere können es einfach nicht mehr. Doch es gibt die ein oder andere rechtliche Hürde, die einem einen Strich durch die Rechnung machen könnte…

Einige gewiefte Camping-Urlauber meinen einen Trick gefunden zu haben, die lästigen Vorschriften rund um das Thema Meldung eines Wohnsitzes, zu umgehen. Doch viele andere warnen: das sei verboten und könnte richtig teuer werden.

Camping: Dreister Trick ärgert Urlauber

Prinzipiell ist es möglich, seinen Hauptwohnsitz auf einem Camping-Platz angemeldet zu haben (MOIN.DE berichtete). Schätzungen zufolge leben bereits rund 300.000 Deutsche auf ihrem Stellplatz. Unter bestimmten Umständen ist dies, nach Paragraf 20 des Bundesmeldegesetzes, auch erlaubt. Unter anderem muss der Betreiber des Geländes dies jedoch gestatten.

Bei einer Frau scheint nun genau diese Anmeldung als Erstwohnsitz nicht gestattet zu sein. Ihr Plan: Einfach über die Wohnung eines Familien-Mitglieds anmelden und trotzdem auf dem Camping-Platz leben. Geht gar nicht, meinen viele andere Kenner und sei darüber hinaus auch noch illegal. „Genau wegen solchen Personen wird es immer schwieriger“, meint eine Frau. Viele befürchten, dass die Gesetze zu brechen, sich negativ auf alle anderen Camper auswirken würde. „Damit wird es bald so weit kommen, dass alle legalen Bewohner, vertrieben werden.“

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Camping: Ausdrücklich verboten

Eine kurze Recherche von MOIN.DE bestätigt, die Aussagen der Camper. Unter Paragraf 19 des Bundesmeldegesetzes heißt es: „Es ist verboten, eine Wohnungsanschrift einem Dritten anzubieten oder zur Verfügung zu stellen, obwohl ein tatsächlicher Bezug der Wohnung durch einen Dritten weder stattfindet noch beabsichtigt ist.“ Im Falle eines Verstoßes können saftige Bußgelder, von mehreren tausenden Euro, drohen.


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Die Sorge einiger Camping-Liebhaber ist sicherlich nicht ganz unbegründet. Das Thema Wohnsitz ist nicht unumstritten und Gesetzes-Brecher könnten mit ihren Handlungen, anderen Menschen, das Leben zusätzlich erschweren.